Bewertung:

Das Buch ist eine zutiefst bewegende Sammlung von Essays von Alicia Elliott, die sich aus persönlicher und gesellschaftlicher Perspektive mit den Themen Trauma, Identität und Kolonialismus zwischen den Generationen auseinandersetzt. Es verbindet Erinnerungen, historischen Kontext und wissenschaftliche Erkenntnisse und bietet sowohl emotionale Tiefe als auch wissenschaftliche Analyse. Viele Leser finden es augenöffnend und unerlässlich für das Verständnis der anhaltenden Auswirkungen des Kolonialismus auf indigene Völker.
Vorteile:Die Leserinnen und Leser schätzen die einzigartige Struktur des Buches, das Memoiren und wissenschaftliche Kommentare miteinander verbindet. Der Text wird als wunderschön gestaltet, zum Nachdenken anregend und emotional mitreißend beschrieben. Es behandelt wichtige und oft übersehene Themen wie Kolonialismus, Identität und Trauma mit Ehrlichkeit und Verletzlichkeit. Viele halten es für eine unverzichtbare Lektüre, die falsche Vorstellungen in Frage stellt und das Verständnis fördert. Besonders gelobt wird die Fähigkeit der Autorin, persönliche Erfahrungen mit umfassenderer Gesellschaftskritik zu verweben.
Nachteile:Einige Leser finden die akademische Sprache dicht und die Themen schwer, was das Buch zu einer Herausforderung macht. Einige Rezensenten merkten an, dass die Essays zwar aufschlussreich sind, ihnen aber etwas unfertig vorkamen oder sie sich mehr persönliche Details gewünscht hätten. Das emotionale Gewicht des Inhalts kann schwer zu verarbeiten sein, und einige Leser berichteten, dass die Lektüre emotional sehr anstrengend war.
(basierend auf 38 Leserbewertungen)
A Mind Spread Out on the Ground
Eine kühne und tiefgründige Meditation über Trauma, Erbe, Unterdrückung und Rassismus in Nordamerika von einem preisgekrönten Haudenosaunee-Autor Der Mohawk-Ausdruck für Depression kann grob mit "ein auf dem Boden ausgebreiteter Geist" übersetzt werden.
In diesem dringenden und eindringlichen Werk untersucht Alicia Elliott, wie treffend diese Beschreibung für die anhaltenden Auswirkungen persönlicher, generationenübergreifender und kolonialer Traumata ist, die sie und so viele indigene Völker erlebt haben. Elliotts zutiefst persönliches Schreiben beschreibt ein Leben zwischen indigenen und weißen Gemeinschaften, eine Kluft, die sich in ihrer eigenen Familie widerspiegelt, und befasst sich mit so weitreichenden Themen wie Rasse, Elternschaft, Liebe, Kunst, Geisteskrankheit, Armut, sexuelle Übergriffe, Gentrifizierung und Repräsentation.
Dabei stellt sie spannende Verbindungen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, dem Persönlichen und dem Politischen her, die sowohl groß als auch klein sind. Diese aktualisierte und erweiterte amerikanische Ausgabe, die in Kanada ein nationaler Bestseller war, hilft uns, das Erbe, die Unterdrückung und den Rassismus in ganz Nordamerika besser zu verstehen, und bietet uns eine tiefgreifende neue Möglichkeit, unsere Gedanken zu dekolonisieren.