Bewertung:

In der Rezension von „Ein Glasauge“ von Miren Agur Mirabe wird das Buch als ein roher und intimer autobiografischer Bericht über den persönlichen Schmerz der Autorin nach einer Trennung beschrieben. Obwohl es tiefgründige Reflexionen über verschiedene schwere Themen enthält, wird kritisiert, dass die Erzählung aufgrund ihres klinischen Ansatzes und der vielen Zitate unstrukturiert und schwierig zu lesen ist. Die Sprache und die Verweise könnten für Leser, die mit dem Baskenland nicht vertraut sind, eine Herausforderung darstellen.
Vorteile:⬤ Intime und schockierende Prosa, die mutig die innersten Gedanken der Autorin offenbart
⬤ erforscht komplexe Themen wie Verlust, Frausein und Altern
⬤ bietet eine einzigartige Perspektive, die sich vom typischen Lesestoff unterscheidet.
⬤ Die Sprache ist teilweise seltsam und ungrammatisch
⬤ die Erzählung ist unstrukturiert und wirkt manchmal abschweifend
⬤ der klinische Ansatz kann abschreckend wirken
⬤ die Bezüge sind für diejenigen, die mit dem Baskenland nicht vertraut sind, möglicherweise nicht klar.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
A Glass Eye
Das Glasauge, ein selbstreferentielles Element des Autor-Protagonisten und Metapher für Schmerz und Transzendenz, steht auch für das literarische Konzept des Werks, ein privates Notizbuch, in dem die Fiktion eine fragmentierte Realität imitiert und ersetzt.