Bewertung:

Das Buch ist eine Sammlung antiker medizinischer Schriften, in denen skurrile und oft humorvolle Heilmethoden und medizinische Praktiken aus griechischer und römischer Zeit vorgestellt werden. Während es faszinierende Einblicke in die historische Medizin bietet, finden viele Leser die unzusammenhängende Struktur und den fehlenden Kontext weniger ansprechend. Es wird als unterhaltsam und lehrreich beschrieben, erfordert aber Geduld, um es in kleinen Dosen zu lesen.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben
⬤ unterhaltsam und humorvoll
⬤ voller interessanter medizinhistorischer Fakten
⬤ dient als wertvolles Nachschlagewerk für alle, die sich für die antike Medizin interessieren
⬤ gut recherchiert und mit Zitaten versehen
⬤ bietet eine einzigartige Perspektive auf die Geschichte des Gesundheitswesens.
⬤ Unzusammenhängend und schwer in einer Sitzung zu lesen
⬤ es fehlt ein Kommentar des Autors und ein Kontext für die zitierten Zitate
⬤ viele Abschnitte sind mit ungefilterten Zitaten gefüllt, die verwirrend sein können
⬤ möglicherweise nicht für die gelegentliche Lektüre ohne Vorkenntnisse des Themas geeignet.
(basierend auf 29 Leserbewertungen)
A Cabinet of Ancient Medical Curiosities: Strange Tales and Surprising Facts from the Healing Arts of Greece and Rome
Es gibt nur wenige Disziplinen, die so spannend und zukunftsweisend sind wie die Medizin. Doch leider haben viele moderne Mediziner die Ursprünge ihrer Disziplin aus den Augen verloren.
Das Kabinett antiker medizinischer Kuriositäten versucht, diesen Mangel zu beheben, indem es die Leser in die Anfänge der westlichen Medizin im alten Griechenland und Rom zurückversetzt. J. C.
McKeown zitiert die Worte antiker Autoren, oft aus Texten, die noch nie ins Englische übersetzt wurden, und bietet so einen faszinierenden Einblick in die Ursprünge der Chirurgie, Gynäkologie, Pädiatrie, Pharmakologie, Diätetik und Ernährung sowie vieler anderer medizinischer Bereiche. Dieses Buch enthält Hunderte von Passagen griechischer und römischer Autoren, die unter der behutsamen Anleitung von McKeown ein lebendiges und direktes Bild der antiken medizinischen Welt vermitteln, einer Welt, in der ein Chirurg zum Beispiel willensstark genug sein musste, um die Schreie seiner Patienten zu ignorieren, in der man annahm, dass Krankheiten von den Göttern gesandt wurden, in der Medizin und Magie oft nicht zu unterscheiden waren und in der man keine Qualifikation brauchte, um sich als Arzt niederzulassen.
Andererseits zeigt McKeown, dass einige medizinische Einstellungen der Antike den unseren erstaunlich ähnlich waren. Über die Ausübung der Medizin hinaus beleuchtet McKeown antike Ansichten zu vertrauten Themen wie der medizinischen Ethik und der Rolle des Arztes in der Gesellschaft.
Eine faszinierende Erkundung der bizarren - und manchmal grotesken - medizinischen Überzeugungen der Vergangenheit, A Cabinet of Ancient Medical Curiosities wird jeden begeistern, der sich für die Geschichte der Medizin oder die antike Welt interessiert.