Bewertung:

In den Rezensionen des Buches wird die verstörende und erschreckende Darstellung der Gräueltaten hervorgehoben, die von den Spaniern an den indigenen Völkern Amerikas begangen wurden. Obwohl das Buch sehr aufschlussreich und für das Verständnis des frühen europäischen Kolonialismus von unschätzbarem Wert ist, empfinden viele Leser seinen anschaulichen Inhalt als schmerzhaft und schwer verdaulich. Es ist ein Muss für alle, die sich für Geschichte und die Auswirkungen des Kolonialismus interessieren, wenn auch nichts für schwache Nerven.
Vorteile:⬤ Äußerst aufschlussreich und informativ über die Gräueltaten des Kolonialismus.
⬤ Bietet einen Bericht über historische Ereignisse aus erster Hand, was es zu einer einzigartigen und wertvollen Quelle macht.
⬤ Schärft das Bewusstsein für das Leid, das den indigenen Völkern zugefügt wurde.
⬤ Empfohlen für Geschichtsinteressierte und Bildungszwecke.
⬤ Äußerst anschauliche und verstörende Inhalte, die schwer zu lesen sein können.
⬤ Manche Leser finden den Schreibstil schwierig zu verstehen.
⬤ Die geschilderten Schrecken können sich wiederholen, was zu emotionaler Ermüdung führt.
⬤ Bestimmte historische Behauptungen werden als übertrieben oder parteiisch angesehen.
(basierend auf 92 Leserbewertungen)
A Short Account of the Destruction of the Indies
Bartolom de Las Casas war der erste und schärfste Kritiker des spanischen Kolonialismus in der Neuen Welt.
Als früher Amerika-Reisender, der an einer der Reisen von Kolumbus teilnahm, war Las Casas so entsetzt über die Massentötungen, deren Zeuge er wurde, dass er sein Leben dem Schutz der indianischen Gemeinschaft widmete. Er schrieb 1542 A Short Account of the Destruction of the Indies (Ein kurzer Bericht über die Zerstörung der Indios), einen schockierenden Katalog von Massenabschlachtungen, Folterungen und Sklaverei, der zeigte, dass die evangelisierende Vision von Kolumbus unter den späteren Eroberern in Völkermord ausartete.
Dieses leidenschaftliche Werk von dokumentarischer Anschaulichkeit, das Philipp II. gewidmet war, um die kastilische Krone auf diese Gräueltaten aufmerksam zu machen und zu fordern, dass die Indianer Anspruch auf die Grundrechte der Menschheit haben, empörte Europa und trug zur Idee der spanischen „Schwarzen Legende“ bei, die Jahrhunderte überdauern sollte. Seit mehr als siebzig Jahren ist Penguin der führende Verlag für klassische Literatur in der englischsprachigen Welt.
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