Bewertung:

Das Buch ist eine Sammlung von Texten, die sich mit den Erfahrungen und Herausforderungen schwarzer amerikanischer Männer befassen und sich auf die Themen Fortschritt, Gemeinschaft und individueller Erfolg konzentrieren. Während viele Leser die authentischen Perspektiven und fesselnden Geschichten zu schätzen wissen, empfinden einige die Sammlung aufgrund ihres begrenzten geografischen Fokus und der vermeintlichen Schuldzuweisung an den systemischen Rassismus als frustrierend.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und leicht zu lesen
⬤ bietet authentische Perspektiven verschiedener schwarzer amerikanischer Männer
⬤ berührt wichtige Themen wie Vermögensbildung und Bildung
⬤ emotionale und inspirierende Geschichten
⬤ gut für junge schwarze Männer
⬤ für ein breiteres Publikum empfohlen.
⬤ Frustrierend aufgrund des begrenzten Fokus auf die Region Washington D.C.
⬤ einige Essays können so wirken, als würden sie Rassismus für persönliches Versagen verantwortlich machen
⬤ kein bahnbrechender Inhalt
⬤ einige Leser könnten das Gefühl haben, dass die Geschichten nicht auf breitere Erfahrungen außerhalb spezifischer Gemeinschaften eingehen.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Being a Black Man: At the Corner of Progress and Peril
In den letzten 100 Jahren wurde vielleicht kein Teil der amerikanischen Bevölkerung mehr analysiert als schwarze Männer. Schwarze Männer, die Gegenstand unzähliger Studien und Dutzender staatlicher Gremien und Kommissionen waren, wurden auf unterschiedliche Weise als Vorläufer der Popkultur und als Bedrohung für die Gesellschaft dargestellt, wobei ihre Individualität oft durch die engen Bilder, die in der öffentlichen Wahrnehmung verbleiben, verdeckt wurde. Zehn Jahre nach dem Million Man March, der größten Versammlung schwarzer Männer in der Geschichte des Landes, trafen sich Mitarbeiter der Washington Post, um zu erörtern, was aus den schwarzen Männern im darauf folgenden Jahrzehnt geworden war. Wie könnten ihre Fortschritte und Misserfolge gemessen werden?
Ihre Fragen führten zu einer Post-Serie, die ein enormes öffentliches Interesse hervorrief und eine Reihe von dynamischen öffentlichen Treffen anregte. Sie enthielt die Ergebnisse einer ehrgeizigen landesweiten Umfrage und bot einen augenöffnenden Einblick in Fragen der Ethnie und der Identität schwarzer Männer - Fragen, die mit dem Auftauchen von Senator Barack Obama als ernsthaftem Präsidentschaftskandidaten zunehmend an Aufmerksamkeit gewannen. Letztendlich zeigte das Projekt, dass schwarze Männer tief gespalten sind in der Frage, wie sie sich gegenseitig und ihr Land sehen.
Diese ergreifenden und provokativen Artikel, die nun in einem Band mit mehreren neuen Essays und einer Einführung des Pulitzer-Preisträgers Edward P. Jones zusammengefasst sind, lassen uns schwarze Männer sehen und hören, wie wir sie noch nie zuvor gesehen und gehört haben.