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Supreme Discomfort: The Divided Soul of Clarence Thomas
(Eine) tadellos recherchierte und aufschlussreiche Biografie... von unschätzbarem Wert für das Verständnis der umstrittensten Figur des Gerichts." -- The New York Times Book Review
Ein umfassendes, fesselndes Porträt des Richters am Obersten Gerichtshof, Clarence Thomas, und "ein schonungsloser Blick auf Erfolg und Ethnie in Amerika" (Kirkus Reviews, Sternchenrezension), von zwei Journalisten der Washington Post
Es gibt keinen mächtigeren, verhassteren, missverstandeneren Afroamerikaner in unserem öffentlichen Leben als Clarence Thomas. Supreme Discomfort ist eine eindringliche Schilderung eines isolierten und komplexen Mannes, der von einem Großteil der schwarzen Gemeinschaft heftig geschmäht wird, der sich in der weißen Gesellschaft noch nicht ganz wohl fühlt und der durch seinen Weg von einer zerrütteten Familie und ländlicher Armut in Georgia zu elitären Bildungseinrichtungen und schließlich zum Gipfel der richterlichen Macht innerlich verwundet wurde. Seine entschieden konservativen Positionen zu Verbrechen, Abtreibung und insbesondere zu positiven Maßnahmen haben ihn dem Vorwurf der Herzlosigkeit und Heuchelei ausgesetzt.
Supreme Discomfort ist ein hervorragend recherchiertes und berichtetes Werk, das Aussagen von Freunden und Feinden gleichermaßen enthält, die noch nie zuvor öffentlich über Thomas gesprochen haben - einschließlich eines offenen Gesprächs mit seinem Richterkollegen und ideologischen Verbündeten, Antonin Scalia. Es bietet einen längst überfälligen Einblick in einen Mann, der sich zwischen zwei verschiedenen Welten bewegt und sich in beiden unwohl fühlt - und dessen gespaltene Persönlichkeit und konservative politische Philosophie das amerikanische Leben in den kommenden Jahren tiefgreifend beeinflussen werden.