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A Separate Country: Postcoloniality and American Indian Nations
Elizabeth Cook-Lynn nimmt die akademische Welt für ihre viel gepriesene Vorstellung ins Visier, dass "Postkolonialität" der aktuelle Zustand der indianischen Gemeinschaften in den Vereinigten Staaten sei.
Sie hält das Argument weder für glaubwürdig noch für nützlich - bestenfalls eine Elfenbeinturm-Initiative einflussreicher Wissenschaftler, schlimmstenfalls ein grausamer Scherz. In diesem Rückblick auf ihre Karriere sammelt Cook-Lynn Beweise dafür, dass die amerikanischen Indianer nach wie vor zu den am stärksten kolonisierten Völkern der modernen Welt gehören, die in Armut versinken und sowohl sozial als auch politisch entrechtet sind.
Trotz der von den Ureinwohnern initiierten Bemühungen um den Status einer First Nation in den USA, so Cook-Lynn, befinden sich die indianischen Gebiete nach wie vor im Griff eines jahrhundertealten englischen Kolonialsystems - eine erneuerbare Quelle für Konflikte und Diskriminierung. Sie argumentiert, dass die von der Regierung unterstützte Entwicklung von Kasinos und Tourismus - die als Antwort auf die Armut angepriesen wird - die Indianer im letzten Jahrhundert wahrscheinlich mehr vertraglich geschütztes Land gekostet hat, als sie im gesamten neunzehnten Jahrhundert verloren haben. Anhand von Landfragen und der Theorie der Dritten Welt untersucht sie die Geschichtsschreibung über die Erfahrung der amerikanischen Plains-Indianer und den anhaltenden Angriff der Kolonisierung auf die indianischen Völker.
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