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In Defense of Loose Translations: An Indian Life in an Academic World
In Defense of Loose Translations ist ein Erinnerungsbuch, das eine Brücke zwischen den persönlichen und beruflichen Erfahrungen von Elizabeth Cook-Lynn schlägt. Nachdem sie einen Großteil ihres Lebens damit verbracht hat, die tragische Ironie des Indianerdaseins in Amerika zu beleuchten, erzählt diese provokante und oft kontroverse Autorin die Geschichte ihres intellektuellen Lebens auf dem Gebiet der Indianerstudien.
Jahrhundert in einer Sisseton-Santee-Dakota-Familie aufgewachsen ist und unter der Rechtsprechung, die zu einer erheblichen sozialen Isolation im Leben der amerikanischen Indianer in den Reservaten geführt hat, erzählt Cook-Lynn die Geschichte ihres unerwartet privilegierten und fast schon komödiantischen Aufstiegs zu einer Professur an einer regionalen westlichen Universität.
Cook-Lynn untersucht, wie verschiedene Chancen und Rückschläge ihr halfen, eine führende Stimme bei der Entstehung der Indianerstudien als akademische Disziplin zu werden. Sie spricht über Vorlesungen vor Fachpublikum, Aktivismus, der sich an ein nicht-akademisches Publikum wendet, Schreiben und Veröffentlichen, Aktivitäten im Stammesleben und das Unterrichten in einem oft feindseligen und zuweilen korrupten Milieu.
Cook-Lynn betrachtet ihr Lebenswerk als den unvermeidlichen Kampf zwischen den Ureinwohnern und den Kolonisten in einer globalen Geschichte. Sie war eine konsequente Kritikerin der Kolonisierung der amerikanischen Indianer nach der Unterzeichnung der Verträge und der Entwicklung der Reservate. Diese Memoiren erzählen die Geschichte einer nachdenklichen Kritikerin, die versucht hat, zur Debatte über die indigene Bevölkerung in der Wissenschaft beizutragen.