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An Analysis of Milton Friedman's Capitalism and Freedom
Milton Friedman war wohl der einflussreichste Wirtschaftswissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Jahrhunderts. Sein Einfluss, insbesondere auf die konservative Politik in Amerika und Großbritannien, trug wesentlich dazu bei - darin sind sich Befürworter und Kritiker einig -, die Weltwirtschaft so zu gestalten, wie sie heute ist.
Kapitalismus und Freiheit" (1962) ist eine leidenschaftliche, aber sorgfältig begründete Zusammenfassung von Friedmans Philosophie der politischen und wirtschaftlichen Freiheit und ist vielleicht sein einflussreichstes Werk geworden. Friedmans Argumentation konzentriert sich auf den Platz des Wirtschaftsliberalismus in der Gesellschaft: Seiner Ansicht nach sind freie Märkte und persönliche wirtschaftliche Freiheit absolut notwendig, damit wahre politische Freiheit existieren kann.
Für Friedman ist Freiheit das höchste Gut in einer Gesellschaft - das Kennzeichen und Ziel einer wahren Zivilisation. Und, was ganz entscheidend ist, er argumentiert, dass echte Freiheit selten vom Staat unterstützt wird. Friedman ist der Ansicht, dass "die großen zivilisatorischen Fortschritte, sei es in der Architektur oder der Malerei, in der Wissenschaft oder der Literatur, in der Industrie oder der Landwirtschaft, nie von einer zentralisierten Regierung ausgingen". Stattdessen, so argumentiert er, wurden sie immer von "Minderheitsmeinungen" hervorgebracht, die in einem gesellschaftlichen Klima gedeihen, das Vielfalt und Diversität zulässt. In aufeinanderfolgenden Kapiteln entwickelt Friedman eine gut strukturierte Argumentationslinie, die sich aus dieser Haltung ergibt und ihn zu einigen überraschenden Schlussfolgerungen führt, die auch nach mehr als 60 Jahren noch überzeugend und einflussreich sind.