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A Decent Meal: Building Empathy in a Divided America
Ein ergreifender Blick auf einfühlsame Begegnungen zwischen überzeugten ideologischen Rivalen, die sich alle um unser gemeinsames Bedürfnis nach Nahrung drehen.
Während Amerikas neue Realität eine tief gespaltene Gesellschaft zu sein scheint, fragen sich viele, wie wir von hier aus weitermachen können oder sollten. Kann politische oder soziale Spaltung geheilt werden? Ist Empathie zwischen Menschen möglich, die ideologisch kaum Gemeinsamkeiten haben? In A Decent Meal findet Michael Carolan Antworten auf diese grundlegenden Fragen an einer Reihe unerwarteter Orte: an unseren Esstischen, in den Gängen unserer Supermärkte und auf den Feldern, auf denen unser Obst und Gemüse wächst. Was ist schließlich gemeinsamer als die einfache Tatsache, dass wir alle essen müssen?
Dieses Buch ist das Ergebnis von Carolans karrierebegleitenden Bemühungen, Simulationen zu entwickeln, in denen Lebensmittel genutzt werden können, um Empathie zu erzeugen, selbst bei den härtesten Gegnern. Obwohl die meisten Menschen davon ausgehen, dass die Präsentation von Fakten das Verhalten der Öffentlichkeit beeinflussen wird, erweist sich diese Annahme immer wieder als falsch, da wir alle selektiv die Fakten akzeptieren, die unsere Überzeugungen unterstützen. Auf der Grundlage der von ihm gesammelten Daten argumentiert Carolan, dass wir stattdessen Orte und Praktiken finden müssen, an denen Unhöflichkeit - oder schlimmer noch, Hass - ausgesetzt ist, und diese Gelegenheiten in Instrumente zum Aufbau des sozialen Zusammenhalts umwandeln müssen.
Jedes Kapitel folgt den Personen, die an einem bestimmten Experiment teilgenommen haben, sei es beim Erdbeerpflücken, beim Versuch, von SNAP-Leistungen zu leben, oder beim Besuch eines Wildessens. Durch die Gespräche mit den Teilnehmern vor, während und nach dem Experiment ist Carolan in der Lage, deren bemerkenswerte Veränderungen in ihren Einstellungen und Meinungen zu dokumentieren. Obwohl sich dieses Buch um Lebensmittel dreht, geht es in Wirklichkeit um die Freiräume, die durch unser Bedürfnis nach Nahrung in unseren Gemeinschaften, in unseren Häusern und letztlich in unseren Köpfen entstehen.