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A Darkling Plain: Stories of Conflict and Humanity During War
Wie bewahren die Menschen in Kriegen ihre Menschlichkeit? Trotz ihrer Bedeutung wird dieser Frage in der Wissenschaft kaum Beachtung geschenkt, vielleicht weil der Krieg überwältigend ist.
Die allgemein akzeptierte Überzeugung ist, dass Kriege das Schlimmste in uns zum Vorschein bringen und uns gegeneinander ausspielen. „Krieg ist die Hölle“, stellte William Tecumseh Sherman fest, und selbst ‚gerechte‘ Kriege sind massiv zerstörerisch und unmenschlich.
Da es in der Ethik darum geht, herauszufinden, was uns an einen moralisch besseren Ort bringt, einen Ort, der zu Besserung und Glück führt, wird die Untersuchung dessen, was Menschen hilft, Kriegstraumata zu überleben, zu einem äußerst wertvollen Unternehmen. A Darkling Plain füllt eine wichtige wissenschaftliche Lücke, indem es Kriegsgeschichten analysiert, die viel über unsere Fähigkeit verraten, Traumata zu verarbeiten, Wunden zu heilen, verlorene Lebensgeister zurückzugewinnen und aus den schrecklichsten persönlichen Ereignissen Sinn und Zweck abzuleiten.