Eine feministische Kritik an Polizeikontrollen

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Eine feministische Kritik an Polizeikontrollen (Josephine Ross)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

In den Rezensionen wird Josephine Ross' Buch für seine eindringliche und leicht verständliche Darstellung des Themas Zustimmung und Polizeikontrollen gelobt, insbesondere aus feministischer Sicht. Die Autorin verbindet rechtliche Fragen mit persönlichen Erzählungen und hebt die Ungerechtigkeiten hervor, mit denen marginalisierte Gruppen bei Polizeibegegnungen konfrontiert sind. Insgesamt wird das Buch als ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der polizeilichen Praktiken und zum Eintreten für Veränderungen angesehen.

Vorteile:

Das Buch wird als aussagekräftig, interessant und auch für die breite Öffentlichkeit verständlich beschrieben. Es bietet klare Analysen und fesselnde Geschichten, die den rechtlichen Rahmen mit persönlichen Erfahrungen verbinden. Die feministische Perspektive wird besonders geschätzt, da sie die Frage der Zustimmung bei polizeilichen Durchsuchungen neu formuliert und die Ungerechtigkeiten hervorhebt, denen marginalisierte Personen ausgesetzt sind. Sie regt auch zum kritischen Nachdenken über Polizeimacht und gesellschaftliche Normen an.

Nachteile:

Einige Leserinnen und Leser könnten die Thematik als unangenehm oder beunruhigend empfinden, da es sich mit sensiblen Themen wie Polizeigewalt und Verstößen gegen die Einwilligung befasst. Auch wenn das Buch für seine Klarheit gelobt wird, könnten sich diejenigen, die mit der juristischen Terminologie vertrauter sind, eine tiefer gehende juristische Analyse oder Kritik wünschen.

(basierend auf 5 Leserbewertungen)

Originaltitel:

A Feminist Critique of Police Stops

Inhalt des Buches:

A Feminist Critique of Police Stops (Feministische Kritik an Polizeikontrollen) untersucht die Parallelen zwischen „Stop-and-frisk“-Polizeimaßnahmen und sexueller Belästigung. Die Howard-Rechtsprofessorin Josephine Ross, eine Expertin, die sich in ihren Schriften, in ihrer Lehrtätigkeit und in der Öffentlichkeitsarbeit mit den verfassungsmäßigen Grenzen der Polizeigewalt befasst, vertritt die Auffassung, dass unsere verfassungsmäßigen Rechte eine Illusion sind.

In Wirklichkeit können wir nicht Nein sagen, wenn die Polizei uns befragen oder durchsuchen will. Aufbauend auf feministischen Prinzipien zeigt Ross auf, warum der Oberste Gerichtshof falsch lag, als er der Polizei erlaubte, Menschen anzuhalten, zu durchsuchen und manchmal sogar eine Leibesvisitation durchzuführen und dies als Zustimmung zu bezeichnen.

Anhand einer breiten Palette von Quellen - darunter die Erfahrungen ihrer Jurastudenten mit der Polizei, Nachrichtenberichte über Eric Garner und Sandra Bland, die Sozialwissenschaft und das Werk von James Baldwin - wirft Ross ein neues Licht auf die Polizeiarbeit. Dieses Buch sollte jeder lesen, der sich dafür interessiert, wie die vom Gericht genehmigten Polizeikontrollen die verfassungsmäßigen Rechte eines jeden verletzen und wie diese Form der Polizeiarbeit abgeschafft werden kann.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781108710879
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2020
Seitenzahl:250

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