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A History of Jeddah: The Gate to Mecca in the Nineteenth and Twentieth Centuries
Bekannt als „Tor zu Mekka“ oder „Braut des Roten Meeres“, war Dschidda jahrhundertelang ein Tor für Pilger, die nach Mekka und Medina reisten, und eine Station für internationale Handelsrouten zwischen dem Indischen Ozean und dem Mittelmeer.
Diese erste Biografie von Dschidda zeichnet die Stadtgeschichte und den Kosmopolitismus der Stadt aus der Perspektive ihrer vielfältigen Bevölkerung nach, von der spätosmanischen Zeit bis zu ihrem heutigen Anspruch auf Multikulturalität im konservativen Umfeld der arabischen Halbinsel. Ulrike Freitag kontextualisiert Jeddah mit den Entwicklungen in der weiteren muslimischen Welt und untersucht, wie verschiedene Migrantengruppen in einem sich wandelnden städtischen Raum interagierten und wie ihre wirtschaftlichen Aktivitäten den politischen Rahmen der Stadt beeinflussten.
Die reich bebilderte Studie zeigt, wie der Wandel des städtischen Raums, der Bevölkerung und der Politik Jeddahs auf Veränderungen in der gesamten arabischen Region und am Roten Meer hindeutet, und bewertet den Platz Jeddahs im Nahen Osten zu einer Zeit neu, in der sich sowohl die kosmopolitischen Praktiken als auch die alte Stadt vor dem Hintergrund der Modernisierung und des saudischen Staatsaufbaus dramatisch verändern.