
Urban Governance Under the Ottomans: Between Cosmopolitanism and Conflict
Urban Governance Under the Ottomans beschäftigt sich mit einem der drängendsten Themen in diesem Bereich, nämlich der Frage, warum Städte, die früher für ihre multiethnische und multireligiöse Zusammensetzung bekannt waren, im 19.
Jahrhundert zunehmend von Konflikten geprägt wurden. Diese Aufsatzsammlung ist das Ergebnis eines intensiven Diskussionsprozesses zwischen vielen der Autoren, die aufgefordert wurden, theoretische Überlegungen zu der oben skizzierten Frage mit konkreten Fallstudien auf der Grundlage von Originalarchivrecherchen zu verbinden. Von Istanbul bis Aleppo und vom Balkan bis Jerusalem zeichnet das Buch ein neues Bild der imperialen und lokalen Mechanismen der Koexistenz, ihrer Grenzen und ihrer gelegentlichen Auflösung in Zeiten des Wandels und der Krise.
Das Buch wirft Fragen der Regierungsführung und der damit verbundenen Veränderungen sowie erkenntnistheoretische Fragen zu dem auf, was oft als „Kosmopolitismus“ bezeichnet wird, und fordert eine genauere Untersuchung sowohl von Vorfällen friedlicher Koexistenz als auch von Episoden von Gewalt und Konflikten. Dieses Buch ist eine nützliche Ergänzung zur bestehenden Literatur und wird für Wissenschaftler und Forscher in den Bereichen Stadtforschung, Geschichte und Nahoststudien von Interesse sein.