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A Global History of Convicts and Penal Colonies
Dieses Buch ist im Rahmen des Bloomsbury Open Access Programms frei zugänglich und kann unter www. bloomsburycollections.
com abgerufen werden. Es wird von der Universität von Leicester finanziert. Von 1415, als die Portugiesen erstmals Sträflinge zu Kolonisierungszwecken in der nordafrikanischen Enklave Ceuta einsetzten, bis in die 1960er Jahre und zur Auflösung von Stalins Gulags transportierten Weltmächte wie die Spanier, die Niederländer, die Portugiesen, die Briten, die Russen, die Chinesen und die Japaner Millionen von Sträflingen in Festungen, Strafsiedlungen und Strafkolonien in aller Welt.
A Global History of Convicts and Penal Colonies (Eine globale Geschichte der Sträflinge und Strafkolonien) stützt sich auf spezifische regionale Archive und Literaturen, um die erste globale Geschichte des Strafvollzugs zu schreiben. Die Aufsätze erforschen die Idee des Strafvollzugs als Motor des globalen Wandels, in dem politische Unterdrückung und Zwangsarbeit kombiniert wurden, um langfristige Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Identität zu haben.
Sie untersuchen die unterschiedlichen und miteinander verknüpften Wege der Sträflinge zu den Strafanstalten in aller Welt und die Beziehung dieser Sträflingsströme zu anderen Formen der Bestrafung, zu unfreier Arbeit, zum Militärdienst und zur Inhaftierung von Ureinwohnern. Sie erforschen auch die Lebenswelten der Sträflinge, einschließlich Arbeit, Kultur, Religion und Intimität, sowie die Erfahrungen und das Handeln der Sträflinge.