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A Metaphysics of Love: A Philosophy of Christian Life Part 3
Als dritter Teil einer Philosophie des christlichen Lebens baut A Metaphysics of Love auf einer Sicht des christlichen Lebens auf, die von der Dynamik von Ruf, Antwort und Verheißung geprägt ist.
Es wird argumentiert, dass die Liebe der ultimative Inhalt dieser Dynamik ist, und es wird untersucht, wie weit dieser Anspruch reicht. Ausgehend von Dantes Vision der göttlichen Liebe als „die Kraft, die die Sonne und die anderen Sterne bewegt“, untersucht diese Studie die Forderung, dass die Liebe sowohl menschlich als auch kosmisch ist und Sein und Wesen miteinander verbindet.
Im Bewusstsein des Wunsches vieler neuerer Philosophen, eine Metaphysik des Seins zu überwinden oder darüber hinauszugehen, untersucht sie einige der formalen Strukturen, die Liebe möglich machen, darunter Sprache, Zeit, soziales Sein, Vergebung und Ultimität. Anknüpfend an die früheren Bände wird die Idee des Poetischen als eminenter Modus des christlichen Zeugnisses, kontextualisiert in der Prosa des täglichen Lebens, ausgiebig genutzt. Heidegger bietet eine grundlegende philosophische Orientierung, während im Dialog mit Kierkegaard die Grundzüge der Liebe in den Vordergrund gerückt werden.
Dante und Dostojewski sind häufige Bezugspunkte, aber auch eine Reihe literarischer und religiöser Quellen, darunter der schottische Dichter Edwin Muir. Der führende Gelehrte George Pattison kommt zu dem Schluss, dass das Phänomen der Liebe von uns verlangt, eine Metaphysik zu formulieren, die sowohl das Sein als auch das Nichts umfasst, und damit eine kritische Position sowohl gegenüber dem klassischen Theismus als auch gegenüber dem existentiellen Atheismus einzunehmen.