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A minority and the state: Travellers in Britain in the twentieth century
Eine Minderheit und der Staat befasst sich mit den Beziehungen zwischen Fahrenden oder „Zigeunern“ und der breiteren sesshaften Gesellschaft in Großbritannien während des zwanzigsten Jahrhunderts.
Diese detaillierte Studie untersucht die Art und Weise, wie der Staat versucht hat, Gesetze zur Regulierung ihrer Lebensweise zu schaffen und durchzusetzen, sowie die Reaktionen und den Widerstand der Fahrenden auf diese Bemühungen. Das Buch ist eine dringend benötigte Geschichte der fahrenden Gemeinschaften Großbritanniens im 20.
Jahrhundert, die detaillierte Archivrecherchen auf lokaler und nationaler Ebene zusammenführt, um die Auswirkungen staatlicher und gesetzlicher Entwicklungen auf die Fahrenden sowie ihre Erfahrungen mit Missionen, Bildung, Krieg und Wohlfahrt zu untersuchen. Das Buch bietet eine neue Perspektive auf die britische ethnische Geschichte, indem es argumentiert, dass die Erfahrungen der Travellers nicht als die Geschichte einer nomadischen Gruppe, sondern im Sinne der umfassenderen Geschichte der britischen Minderheiten verstanden werden sollten.