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A Late Finding
Clare Wilson, seit langem verwitwet, fast achtzig und meist allein in der Wohnung in Kensington, in der sie seit Jahrzehnten lebt, ist an die Verluste des Alters gewöhnt. Ihr ältester Freund ist gestorben.
Auch nach Jahren ist der Schmerz über den Verlust eines Kindes noch nicht verblasst.
Und die jungen Leute haben ihr eigenes Leben zu leben. Während sie um ihren Glauben an Gott und ihre Hoffnung auf ein England ringt, das sie immer unglücklicher und beschämender macht, wird sie durch das Geschenk einer neuen Freundschaft überrascht und gestärkt. Dass diese so spät in ihrem Leben auftaucht, hätte sie sich nicht vorstellen können. Sie bringt ihr nicht nur jemanden, mit dem sie während der seltsamen Monate der Einschränkungen und der Distanzierung durch den Covid reden kann, sondern auch Verständnis für ein Land und eine tragische Geschichte, von der sie nichts wusste. Zwei alte Menschen in London, die sich gegenseitig Gesellschaft leisten, sollten eigentlich vor den Schrecken der Außenwelt sicher sein.