
In the Grieving of her Days
Acht Monate im Leben von Clare Wilson, einer Witwe in den späten Siebzigern, die allein in einer komfortablen Wohnung in South Kensington lebt, die seit Jahrzehnten ihr Zuhause ist. Während sie darum kämpft, sich nach dem Brexit in einer Welt zurechtzufinden, die sie zurückgelassen hat und die voller Unglück und Angst zu sein scheint, wird ihr ruhiges Leben erst durch einen unerwarteten Todesfall und dann durch Covid 19 und dessen Folgen für sie und die, die sie liebt, durcheinander gebracht.
In der Trauer ihrer Tage" ist ein zeitgemäßer "State-of-the-Nation"-Roman und zugleich ein besonders gelungenes Werk. Lucy Becketts präziser und behutsamer Stil wird ihre Bewunderer erfreuen, denn diese Geschichte erinnert mich an ein flämisches Gemälde aus dem 15.
Jahrhundert mit präzisen häuslichen Details und Blicken auf Libyen und Assam in der Ferne. Die Passagen, die die Hauptfigur bei der Messe und beim Gebet beschreiben und ihre Gedanken über ihren Glauben, sind wunderschön geschrieben und sehr bewegend.