Bewertung:

In den Rezensionen zu „Eine Studie in Scharlachrot“ wird Arthur Conan Doyles Einführung von Sherlock Holmes und Dr. Watson und die Komplexität ihrer Charaktere sehr gelobt. Viele Leser finden die Erzählung fesselnd und loben die Raffinesse der Handlung und den Schreibstil. Einige Kritiker bemängeln jedoch das Tempo und die Erzählstruktur, insbesondere die abrupte Verlagerung des Schwerpunkts auf die Hintergrundgeschichte, die als langatmig oder unzusammenhängend mit dem Haupträtsel empfunden werden kann.
Vorteile:⬤ Reichhaltige Charakterisierung von Sherlock Holmes und Dr. Watson, die eine Tiefe bietet, die über Popkultur-Darstellungen hinausgeht.
⬤ Fesselnde Handlung mit cleveren Wendungen und einem gut strukturierten Rätsel.
⬤ Angenehmer Schreibstil mit eleganten Beschreibungen, die die Lektüre zu einem Vergnügen machen.
⬤ Gute Einführung in die Holmes-Watson-Dynamik und das viktorianische Umfeld.
⬤ Die Rezensenten schätzen den historischen Kontext und die Sprache, die die Epoche widerspiegelt.
⬤ Probleme mit dem Tempo, insbesondere die langsame und langatmige Darstellung in der Mitte des Buches.
⬤ Der Übergang zur Hintergrundgeschichte erscheint manchen Lesern abrupt und unzusammenhängend, so dass man ihr nur schwer folgen kann.
⬤ Es wird bemängelt, dass die Erzählung zu detailliert ist, was dem Gesamtgeheimnis abträglich sein kann.
⬤ Einige moderne Leser haben möglicherweise Probleme mit der Sprache und den Einstellungen des 19.
(basierend auf 597 Leserbewertungen)
A Study in Scarlet
Eine Studie in Scharlachrot war Sherlock Holmes' erster Ausflug in die literarische Welt.
Es wurde 1887 (nach vielen Ablehnungen) veröffentlicht und war sofort ein Erfolg. Conan Doyles schrulliger Held mit seinem kalten, deduktiven Verstand, seinem Geigenspiel und seiner Kokainsucht faszinierte die Leserschaft und legte den Grundstein für die vielen Sherlock-Holmes-Bücher und Kurzgeschichten, die in den nächsten drei Jahrzehnten folgen sollten.
In diesem Erstlingswerk finden sich alle Zutaten, die einen Holmes-Roman ausmachen: ein Mord, rätselhafte Hinweise, böse Schurken, verblüffende Schauplätze und eine elegante, überraschende Lösung, die der Erzdetektiv selbst in seinem typischen lakonischen Stil liefert.