Bewertung:

Das Buch befasst sich mit tiefgründigen Themen wie der Suche nach Gott und dem Sinn der Existenz. Dunnes Einsichten werden von den Lesern sehr geschätzt, die seine Erkundung der Geschichten des Lebens und der spirituellen Begleitung beeindruckend finden.
Vorteile:Das Buch ist sehr informativ und fesselnd und bietet tiefe Einblicke in die Spiritualität und die Gemeinschaft mit Gott. Der Autor spricht wichtige existenzielle Fragen an, die bei den Lesern auf Resonanz stoßen.
Nachteile:Es gibt ein kleines Problem mit der falschen Produktklassifizierung durch einen Rezensenten, aber das wirkt sich nicht negativ auf das Buch selbst aus.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
A Search for God in Time and Memory
Dunne zeigt uns, wie wir durch eine Untersuchung unseres eigenen Lebens und des Lebens großer Schriftsteller und Philosophen dem "Gesicht, das allem zugrunde liegt, dem des mitfühlenden Gottes", näher kommen können.
A Search for God in Time and Memory ist ein Experiment im religiösen Denken. Obwohl es von seinem Umfang und seiner historischen Perspektive her katholisch ist, umgeht es religiöse Autoritäten und offizielle Dokumente, um seine Quellen in den Lebenserfahrungen von Einzelpersonen zu finden. "Es ist eine Suche", sagt John S. Dunne, "die uns auf die Suche und auf Reisen durch Lebensgeschichten, durch Höllen, Fegefeuer und Himmel, durch Zeitalter des Lebens, durch Geschichten von Gott führen wird". Die Suche beginnt mit der Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben, mit dem Bewusstsein für die Muster der Vergangenheit und die Unwägbarkeiten der Zukunft. Der Ausgangspunkt für den Einzelnen besteht dann darin, Vergleiche und Perspektiven im Leben großer Schriftsteller und Philosophen zu suchen, Resonanzen zwischen deren Leben und dem eigenen zu finden und schließlich zum eigenen Standpunkt zurückzukehren. In diesem Prozess des "Hinübergehens" entdeckt man die größeren Dimensionen des Menschen, die über das Selbst und die individuelle Lebensgeschichte hinausreichen.
Dieser Prozess ist letztlich die Art und Weise, wie der Mensch "sich die Zeit vergegenwärtigt, wie er die Zeit und das Gedächtnis durchforstet, denn wenn er hinübergeht, nutzt er die Zeit und das Gedächtnis der anderen, und wenn er zurückkommt, lässt er seine eigene Zeit und sein eigenes Gedächtnis bereichert zurück". Bei der Analyse der Lebensabschnitte - Kindheit, Jugend, Mannesalter und Alter -, wie sie in der modernen Autobiographie erscheinen, entdeckt er hinter diesen Lebenserfahrungen die Möglichkeiten der Gemeinschaft mit Gott in der Zeit und "das Gesicht, das allem zugrunde liegt, das des barmherzigen Gottes und des barmherzigen Erlösers".