Bewertung:

Die Rezensionen spiegeln ein gemischtes Meinungsbild zu Hitchens' Erkundung der Entwicklung des britischen Bildungssystems wider, wobei der Schwerpunkt auf den Grammar Schools und der Gesamtschule liegt. Während einige Rezensenten das Buch für seine Recherchen und die Auseinandersetzung mit wichtigen Bildungsfragen loben, weisen andere auf Lücken in der Darstellung hin und kritisieren die vermeintliche Heuchelei innerhalb der diskutierten Bildungspolitik.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert, bietet einen aufschlussreichen historischen Kontext und wirft berechtigte Fragen zu den Veränderungen im Bildungswesen auf. Viele Rezensenten schätzen das Engagement und die Würdigung der Rolle der Gymnasien sowie die Kritik an der gegenwärtigen Bildungspraxis in der Erzählung.
Nachteile:Einige Rezensenten stellen Lücken in Hitchens' Argumenten fest, insbesondere in Bezug auf die heutige Testpraxis und das Gesamtschulsystem. Einige Kritiker bemängeln einen Mangel an Strenge bei einigen der vorgebrachten Punkte, und einige meinen, das Buch sei leichter als Hitchens' übliche Arbeiten. Kritik gibt es auch an der Darstellung der Hauptschulen.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
A Revolution Betrayed: How Egalitarians Wrecked the British Education System
Es gibt nur wenige Themen, die Eltern heutzutage mehr Stress bereiten als die Bildung ihrer Kinder.
In seinem neuen Buch beschreibt Peter Hitchens die Fehleinschätzungen, die von Politikern im Laufe der Jahre getroffen wurden und die zu einer Zunahme von Klassenunterschieden und Privilegien in unserem Bildungssystem geführt haben. Dies ist natürlich das Gegenteil von dem, was beabsichtigt war, insbesondere von der ehemaligen Bildungsministerin Shirley Williams und Margaret Thatcher, ihrer Nachfolgerin in dieser Funktion, die viel mehr Grammar Schools als Williams geschlossen hat.
In Anbetracht der Tatsache, dass die Kosten für eine private Sekundarschule mittlerweile bei 50.000 pro Jahr liegen und die besten Gesamtschulen überzeichnet sind (William Ellis, Camden School for Girls, The Oratory, Cardinal Vaughan), geben Eltern Tausende von Euro für private Nachhilfe und kostenpflichtige Vorbereitungsschulen aus, um ihre Kinder in diese akademisch hervorragenden Schulen zu bringen. Währenddessen schicken scheinheilige Labour-Politiker wie Diane Abbott ihre Kinder auf teure private Tagesschulen. Welche Alternativen gibt es also - wenn überhaupt -?
Peter Hitchens argumentiert, dass die Politiker bei ihrem Versuch, ein egalitäres Bildungssystem zu schaffen, ein System geschaffen haben, das das genaue Gegenteil ist. Mehr noch, es ist ein System voller Anomalien - die Sixth Form Colleges wählen die Schüler im Alter von 15 Jahren nach ihren Fähigkeiten aus, was jedes Kind ausschließt, das nicht von zu Hause aus eine große pädagogische Unterstützung erfährt (z. B. durch berufstätige Eltern oder Privatlehrer), und auch die Akademien sind selektiv, auch wenn sie vorgeben, es nicht zu sein.
Dies ist ein eingehender Blick auf das britische Bildungssystem und was passieren wird, wenn sich die Dinge nicht radikal ändern.