
Some Intertextual Chords of Joseph Conrad's Literary Art
Diese Monographie versammelt Studien, die sich mit verschiedenen Aspekten der literarischen Kunst Joseph Conrads befassen.
Das zentrale Konzept, das seine Struktur organisiert, ist die Intertextualität. Intertextuelle Beziehungen werden entweder im Sinne von Affinitäten/Kontaktpunkten und dem Einfluss früherer literarischer Werke auf sein Werk oder des Einflusses von Conrads Texten auf literarische Werke von Autoren, die ihm folgten, gesehen.
Jede dieser Beziehungen wird als ein Akkord verstanden, der lebendig ist und in dem neue Bedeutungen mitschwingen, die sich aus der Gegenüberstellung von literarischen Werken Conrads mit denen anderer Künstler ergeben; diese neuen Bedeutungen verleihen Conrads literarischer Kunst zusätzlichen Wert und Bedeutung. Die Beiträge bilden eine wahrhaft internationale Konstellation der Kritik, da ihre Autoren an Universitäten in Frankreich, Großbritannien, der Türkei, Indien, Japan und Polen tätig sind. In den Beiträgen werden Joseph Conrads Texte auf unterschiedliche Weise vergleichend behandelt: Sie werden literarischen Werken anderer Autoren, Exemplaren einer literarischen Gattung, Texten anderer Künste, ästhetischen, philosophischen und ideologischen Tendenzen der Epoche gegenübergestellt.
Sie wenden eine Vielzahl von Perspektiven auf Conrads literarische Kunst, ihre Intertexte und Kontexte an. Das Buch ist eine Hommage an die literarische Kunstfertigkeit von Conrads literarischem Werk, an sein enormes und unerschöpfliches semantisches und künstlerisches Potenzial, das es weiter zu erforschen gilt.