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Iron Mac: The Legend of Roughhouse Cyclist Reggie McNamara
Zu einer Zeit, als der Radsport in den Vereinigten Staaten mit dem Baseball als beliebtestem Profisport konkurrierte, kam Reggie McNamara, ein Bauernsohn aus Australien, in die USA. Innerhalb eines Monats nach seiner Ankunft in den Vereinigten Staaten im Jahr 1913 hatte er sich aufgrund seiner hohen Schmerztoleranz und seiner bemerkenswerten Fähigkeit, sich von scheinbar katastrophalen Verletzungen zu erholen, den Spitznamen „Iron Man“ verdient. Der Spitzname erwies sich als gerechtfertigt. Er war nicht nur zäh, sondern auch einer der besten und bestbezahlten Sportler der Welt.
Während seiner dreißigjährigen Karriere gewann McNamara siebzehn harte Sechstagerennen sowie eine unschätzbare Anzahl von Rennen über kürzere Distanzen, darunter hochkarätige Veranstaltungen auf drei verschiedenen Kontinenten, und erreichte 1926-27 im Alter von neununddreißig Jahren seinen Höhepunkt. Die Fans, die Medien und seine Berufskollegen verehrten ihn als ein Beispiel für den wahren Kampfgeist, den man braucht, um in diesem zermürbenden und gefährlichen Sport erfolgreich zu sein. Gegen Ende seiner Karriere forderten jedoch Alkoholkonsum und Verletzungen ihren Tribut, und McNamara entfremdete sich von seiner Frau und seinen Kindern. Er kämpfte zurück, so wie er es auf der Rennstrecke immer getan hatte, besiegte seine Alkoholsucht und wurde zu einer der ersten Erfolgsgeschichten der Anonymen Alkoholiker.
In dieser humorvollen und spannenden Biografie des ursprünglichen Iron Man rückt Andrew M. Homan McNamara wieder ins Rampenlicht und schildert einen fehlerhaften, aber geliebten Mann, dessen Erfolg in diesen unerbittlichen Sechstagerennen seinen Preis hatte.