Bewertung:

Die Biografie der englischen Dichterin Elizabeth Jennings aus dem 20. Jahrhundert zeigt ihren Kampf mit der Geisteskrankheit, ihren katholischen Glauben und ihre bemerkenswerten literarischen Freundschaften. Sie beleuchtet ihre spirituellen Triumphe und die Schönheit ihrer Poesie, die durch persönliche Beziehungen und ihre Lebenserfahrungen bereichert wurde.
Vorteile:Das Buch enthüllt auf effektive Weise Jennings' wichtige Beziehungen und persönliche Kämpfe, bietet ein tiefes Verständnis ihrer Poesie als sakrale Kunst und enthält Fotos, die die Erzählung bereichern. Die Leserinnen und Leser schätzen die emotionale Tiefe und die ehrliche Darstellung des Lebens von Jennings durch die Autorin.
Nachteile:In der Rezension werden keine Nachteile explizit erwähnt, aber es könnte Bedenken geben, weil der Schwerpunkt auf psychischen Erkrankungen und Traumata liegt, was für einige Leser schwerwiegend sein könnte.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Elizabeth Jennings: 'The Inward War'
Elizabeth Jennings war eine der populärsten, produktivsten und am häufigsten in Anthologien veröffentlichten Lyrikerinnen der zweiten Hälfte des 20. Diese erste Biografie, die auf umfangreichen Archivrecherchen und Interviews mit Jennings' Zeitgenossen basiert, integriert ihr Leben und Werk und untersucht den "inneren Krieg", den die Dichterin aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Religion und ihrer geistigen Zerbrechlichkeit erlebte.
Ursprünglich mit der Bewegung assoziiert, war Jennings sui generis und glaubte, dass Poesie "Kommunikation" und "Gemeinschaft" bedeutet. Sie schrieb über Natur, Freundschaft, Kindheit, Religion, Liebe und Kunst, was ihr ein breites Publikum bescherte. Dennoch wurde sie von lebenslangen Depressionen, unerträglicher Einsamkeit, ständigen Ängsten, Armut und körperlichen Krankheiten geplagt. Hinzu kamen ihr Geschlecht in einer von Männern dominierten Literaturwelt und eine ererbte katholische Weltanschauung, die ihr anfangs Schuld- und Schamgefühle einflößte. Doch ihr hartnäckiger Drang, Dichterin zu werden, machte sie zur "am bedingungslosesten geliebten Schriftstellerin ihrer Generation".
Obwohl sie behauptete, das Gedicht sei nicht der Dichter, wird ihr Leben in ihrer umfangreichen veröffentlichten und unveröffentlichten Lyrik und Prosa nachgezeichnet. Die Themen Geisteskrankheit, die Bedeutung des Ortes, die Probleme einer unverheirateten Künstlerin, ihre Beziehung zu literarischen Mentoren und jüngeren Dichtern, ihr nicht-feministischer Feminismus, ihre Marginalität und ihr Mitgefühl für die Ausgestoßenen werden erforscht. Es war die Poesie, die sie rettete; sie half ihr, die Dunkelheit zurückzudrängen und Ordnung inmitten des Chaos zu finden. Die Poesie war ihre Daseinsberechtigung. Sie war ihr Leben.