Bewertung:

Das Buch bietet eine gut recherchierte und fesselnde Geschichte des Essens in England, obwohl einige Leser die marxistische Perspektive des Autors und bestimmte stilistische Entscheidungen als nachteilig empfanden. Es enthält Rezepte und soziale Einblicke, wird aber wegen seines engen Umfangs und des Rückgriffs auf begrenzte Quellen kritisiert.
Vorteile:Gut recherchiert und unterhaltsam geschrieben, interessante historische Einblicke, enthält Rezepte, zeichnet ein lebendiges Bild der sozialen Essgewohnheiten.
Nachteile:Die marxistische Sichtweise des Autors könnte einige abschrecken, Abschnitte können zu detailliert oder trocken sein, und der Umfang stützt sich auf wenige Quellen und lässt breitere wissenschaftliche Perspektiven vermissen.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
English Food - A People's History
In dieser köstlichen Geschichte der britischen Küchentraditionen lädt Diane Purkiss die Leser auf eine einzigartige Reise durch die Jahrhunderte ein, auf der sie die Entwicklung von Rezepten und Ritualen für Mahlzeiten wie Frühstück, Mittag- und Abendessen erforscht, um zu zeigen, wie das Essen sowohl ein Spiegelbild als auch eine Inspiration für soziale Kontinuität und Wandel war.
Purkiss nutzt die Geschichte des Essens als ein aufschlussreiches Mittel, um die sich wandelnden Ansichten über Klasse, Geschlecht und Tradition im Laufe der Jahrhunderte darzustellen. Das Buch ist gespickt mit herrlichen Details über historische Macken - Brotprüfungen, eine Vorliebe für „kleines Bier“ und ein Eisersatz aus dem Krieg namens „hokey pokey“, der aus Pastinaken hergestellt wurde - und bietet sowohl Bildung als auch Unterhaltung.
English Food erforscht die Entwicklung des Kaffeehandels und die Entstehung der Londoner Kaffeehäuser, in denen Meinungen über Politik, Kunst und Literatur ausgetauscht wurden. Purkiss stellt die ersten Züchter von britischem Rindfleisch vor und enthüllt, wie Rinder das schreckliche Massaker von Glencoe auslösten. Wir werden zum Tee, ins Eishaus, in die Speisekammer und in den Bienenstock geführt. Wir lernen, dass Toast so englisch ist wie die Kreidefelsen. Wir beißen in Hühnchen, einfach pochiert oder exotisch gewürzt. Wir sehen Speckmacher und Fischer bei der Arbeit. Wir folgen dem Duft von Äpfeln in alte Obstgärten.
English Food ist eine reiche und genussvolle Geschichte, die Ihre Sicht auf das Essen und Ihr Verständnis der Vergangenheit verändern wird.
Der Tisch ist gedeckt, nehmen Sie Platz und lassen Sie es sich schmecken.