Bewertung:

Das Buch erzählt die Geschichte von Len Fishman, der nach langer Abwesenheit in seine Heimatstadt in der Nähe von Toronto zurückkehrt und sich mit Familiendynamiken und persönlichen Überlegungen auseinandersetzt, insbesondere im Hinblick auf seinen Vater, der an Alzheimer erkrankt ist. Die Erzählung beschäftigt sich mit Themen wie Erinnerung, Beziehungen und der Suche nach Sinn.
Vorteile:Die Geschichte ist gut durchdacht und nachvollziehbar, mit universellen Themen, die viele Leser ansprechen können. Die Entwicklung der Charaktere ist stark, insbesondere bei der Erforschung von Lens Vergangenheit und der Dynamik seiner Familie.
Nachteile:Das Tempo ist manchmal etwas langsam, was vielleicht nicht allen Lesern gefällt. Die Geschichte wird als „ruhig“ beschrieben, möglicherweise ohne dramatischen Konflikt oder Spannung.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Withdrawal
Len Fishman, der abtrünnige Sohn, der ziellose Wanderer und vielleicht auch der Vater eines Kindes, ist nach fünfundzwanzig Jahren wieder zu Hause im klaustrophobischen Nectar.
Warum ist er weggegangen? Was hat ihn zurückgebracht? Angeblich sein Vater, der Amateurphilosoph und vielleicht heimliche Schürzenjäger Saul Fishman, jetzt ein Alzheimer-Patient im Geriatriezentrum des Albert-Einstein-Krankenhauses. Aber warum bleibt Len und pflegt einen Vater, der ihn nicht erkennt und seine Abwesenheit nicht bemerken würde? Um über das Mädchen, das er in der fünften Klasse eine Woche lang liebte, eine unschuldige Vergangenheit wiederzuerlangen? Um wieder in die Fußstapfen seines ehemaligen Highschool-Englischlehrers zu treten, der jetzt ein aufsteigender Stern im Stadtrat ist? Um die Wahrheit zu finden, obwohl alles darauf hindeutet, dass es so etwas nicht gibt? Das Rätsel vertieft sich, die Lösungen verschwinden.
Ist das Einstein eine Isolierstation, fremd und abgelegen? Oder ist es das, wohin wir alle gehen?