Bewertung:

Das Buch wird wegen seines informativen Inhalts und seiner Nützlichkeit als Nachschlagewerk in der Ernährungsepidemiologie sehr geschätzt, obwohl es einige Kritikpunkte hinsichtlich des Schreibstils, der Probleme mit dem Verleih und der Darstellung von Tippfehlern gibt. Insgesamt wird es als wichtiges Hilfsmittel für Studenten und Forscher in diesem Bereich angesehen.
Vorteile:⬤ Informativ und nützlich für ernährungsepidemiologische Studien
⬤ sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Forscher geeignet
⬤ schneller Versand
⬤ wertvoller Referenztext
⬤ enthält wichtige Forschungsartikel.
⬤ Schlechter Schreibstil mit Redundanzen und unnötigen Wörtern
⬤ zahlreiche Tippfehler
⬤ Probleme mit Verleihdiensten, die schlecht gewartete Kopien bereitstellen
⬤ mangelnde Abdeckung einiger Themen wie Fettleibigkeit.
(basierend auf 18 Leserbewertungen)
Nutritional Epidemiology
Dieser Text richtet sich an alle, die die komplexen Zusammenhänge zwischen der Ernährung und dem Risiko für wichtige Krankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verstehen wollen. Es richtet sich sowohl an Forscher, die sich mit der Entschlüsselung dieser komplexen Zusammenhänge befassen, als auch an Leser der sich rasch vermehrenden und oft verwirrenden wissenschaftlichen Literatur zu diesem Thema.
Das Buch beginnt mit einem Überblick über die Forschungsstrategien in der Ernährungsepidemiologie - einer noch relativ jungen Disziplin, die das von Ernährungswissenschaftlern im 20. Jahrhundert gesammelte umfangreiche Wissen mit den von Epidemiologen entwickelten Methoden zur Untersuchung der Determinanten von Krankheiten mit vielfältigen Ursachen und langen Latenzzeiten verbindet. Ein großer Abschnitt ist den Methoden zur Bewertung der Ernährung gewidmet, wobei Daten zur Nahrungsaufnahme, biochemische Indikatoren für die Ernährung und Messungen der Körperzusammensetzung und -größe verwendet werden. Die Reproduzierbarkeit und Validität jedes Ansatzes und die Auswirkungen von Messfehlern werden im Detail betrachtet. Die Analyse, Darstellung und Interpretation von Daten aus epidemiologischen Studien über Ernährung und Krankheit werden eingehend untersucht. Besonderes Augenmerk wird auf den wichtigen Einfluss der Gesamtenergiezufuhr auf die Ergebnisse solcher Studien gelegt. Zur Veranschaulichung methodischer Fragen in der Ernährungsepidemiologie werden die Beziehungen zwischen Ernährungsfaktoren und dem Auftreten von Lungen- und Brustkrebs,.
Herzkrankheiten und Geburtsfehlern werden eingehend untersucht.
Die erste Auflage von Ernährungsepidemiologie, die 1989 veröffentlicht wurde, wurde weithin gelobt und etablierte sich schnell als Standardwerk auf diesem Gebiet. Die zweite Auflage, die 1998 veröffentlicht wurde, enthielt neue Kapitel über die Analyse und Darstellung von Ernährungsdaten, Ernährungsüberwachung sowie Folsäure und Neuralrohrdefekte. Diese neue Ausgabe enthält neben einer umfassenden Aktualisierung der bestehenden Kapitel neue Kapitel über die Bewertung körperlicher Aktivität, Ernährung und genetische Epidemiologie sowie die Rolle der Ernährungsepidemiologie in der Politik. Dieses Buch ist für Epidemiologen, Ernährungswissenschaftler, Diätassistenten, politische Entscheidungsträger, Fachleute des öffentlichen Gesundheitswesens, Onkologen, Herz-Kreislauf- und andere klinische Spezialisten von Nutzen.