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Earth Politics and Intangible Heritage: Three Case Studies in the Americas
Erdpolitik und immaterielles Erbe" konzentriert sich auf drei Gemeinschaften in Nord-, Mittel- und Südamerika und verknüpft bei der Interpretation dieser Kulturlandschaften archäologische Forschung mit lokalem Wissen. Unter dem Blickwinkel der Erdpolitik zeigt Christie einen Weg auf, wie sich das Spannungsverhältnis zwischen westlich-wissenschaftlichen Geschichtsansätzen und dem immateriellen Erbe, das sich aus mündlichen Erzählungen und sozialen Erinnerungen der Indigenen ergibt, in Einklang bringen lässt.
Jessica Christie präsentiert Fallstudien aus dem Canyon de Chelly National Monument im Navajo-Reservat in Arizona, Vereinigte Staaten.
Das Yucatec Maya-Dorf Coba in Quintana Roo, Mexiko.
Und die Aymara-Stadt Copacabana am Titicacasee in Bolivien. Jeder dieser Orte beherbergt eine seit langem bestehende Gemeinschaft, die in der Nähe alter archäologischer Stätten liegt, und in jedem Fall beziehen sich die Bewohner auf eine Weise auf die Ruinen und das Land, die ihre Geschichte, ihre Erinnerungen, ihre Identität und ihr tägliches Leben verankert. Christies doppelter Ansatz zeigt, wie sich diese angestammten Gruppen im Laufe der Zeit mit kolonialen Machtstrukturen auseinandergesetzt haben und wie die christliche Religion die traditionellen Lebensweisen an jedem Ort beeinflusst hat.
Auf der Grundlage umfangreicher Erfahrungen vor Ort bietet Christie produktive Strategien für wissenschaftliche und indigene Weisheiten, die parallel zueinander und nicht gegeneinander arbeiten. Die Erkenntnisse in diesem Buch werden als Bausteine für die Gestaltung einer regenerativen Zukunft dienen - nicht nur für diese wichtigen Kulturerbestätten, sondern auch für viele andere auf der ganzen Welt.
Ein Band in der Reihe Cultural Heritage Studies, herausgegeben von Paul A. Shackel.