Bewertung:

Die Rezensionen zu diesem Buch polarisieren: Die einen loben es, die anderen finden es unzugänglich und schlecht formatiert.
Vorteile:Einige Leser schätzen die Synthese der Forschung und den pragmatischen Ansatz des Buches zu ernsten Themen.
Nachteile:Viele finden, dass das Buch mit Fachjargon und bedeutungslosem Inhalt gefüllt ist, und beklagen sich über die Formatierung des E-Books, die das Lesen erschwert.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Erosion: The Psychopathology of Self-Criticism
Selbstkritik ist ein Persönlichkeitsmerkmal, das mit einer Vielzahl von Psychopathologien und Entwicklungsstörungen in Verbindung gebracht wird.
Definiert als die Tendenz, unrealistisch hohe Ansprüche an sich selbst zu stellen und eine strafende Haltung gegenüber sich selbst einzunehmen, wenn diese Ansprüche nicht erfüllt werden, ist Selbstkritik sowohl aktiv als auch zyklisch. Selbstkritiker schaffen aktiv die sozialen und zwischenmenschlichen Bedingungen, die ihre Notlage hervorrufen, und ihre Notlage selbst verschlimmert die Selbstkritik.
Erosion bietet eine umfassende Behandlung der Selbstkritik auf der Grundlage von Philosophie, Entwicklungswissenschaft, Persönlichkeits- und klinischer Psychologie, sozialen Theorien und kognitiv-affektiven Neurowissenschaften. Professor Golan Shahar fasst die neuesten Forschungsergebnisse zu diesem Thema fachkundig zusammen und stellt eine Synthese aus Theorie, empirischer Forschung und klinischen Praxisrichtlinien für die Bewertung, Prävention und Behandlung dar. Das Buch stützt sich auf drei Elemente, die, wie Shahar argumentiert, für die Aufrechterhaltung der selbstkritischen Verletzlichkeit von zentraler Bedeutung sind: die Bedeutung des Konzepts eines authentischen Selbst oder das Bedürfnis, sich "echt" zu fühlen; die Bedeutung von Intentionalität und Zielgerichtetheit; und die Macht zwischenmenschlicher Beziehungen und des kulturellen Kontexts.
Shahar argumentiert, dass die Erforschung dieser Elemente einen integrierten klinischen Ansatz erfordert, der eine multidimensionale Bewertung und Interventionen umfasst, die Wissenschaft, Praxis und Politik miteinander in Einklang bringen. Das Ergebnis ist ein umfassender und wissenschaftlicher Band, der für Praktiker, Forscher und Theoretiker, die an Selbstkritik interessiert sind, von Nutzen ist.