Bewertung:

Das Buch 'It Won't Be Easy' von Tom Rademacher wird unter Pädagogen für seine authentische, humorvolle und aufschlussreiche Sicht auf den Lehrerberuf hoch gelobt. In vielen Rezensionen wird die emotionale Wirkung des Buches hervorgehoben, das die Leser zum Lachen und Weinen bringt, wenn sie über ihre eigenen Erfahrungen als Lehrer nachdenken. Die Autorin ermutigt zur Selbstreflexion durch zum Nachdenken anregende Fragen und nachvollziehbare Geschichten. Auch wenn das Buch vielleicht nicht ganz so gut bei Grundschullehrern ankommt, ist es doch eine unverzichtbare Lektüre für alle, die im Bildungswesen tätig sind, insbesondere für Lehrer an Gymnasien und Realschulen. Einige Leser bemängeln jedoch die rassistische Voreingenommenheit und den übermäßigen Gebrauch von Schimpfwörtern, was die Empfehlung des Buches in Bildungseinrichtungen beeinträchtigen könnte.
Vorteile:Authentischer und humorvoller Schreibstil, nachvollziehbare Geschichten, regt zur Selbstreflexion an, emotional und bewegend, sehr empfehlenswert für Pädagogen, spricht wichtige Themen rund um das Unterrichten auf unverfälschte und ehrliche Weise an, spricht sowohl neue als auch erfahrene Lehrer an, beeindruckendes Leseerlebnis.
Nachteile:Einige Kapitel eignen sich möglicherweise nicht für alle Unterrichtsstufen (z. B. Grundschule), Bedenken hinsichtlich rassistischer Voreingenommenheit und der Herangehensweise des Autors an die Diskussion über Ethnie, häufiger Gebrauch von Obszönitäten könnte einige Leser abschrecken und die Eignung für Bildungseinrichtungen beeinträchtigen.
(basierend auf 71 Leserbewertungen)
It Won't Be Easy: An Exceedingly Honest (and Slightly Unprofessional) Love Letter to Teaching
Tom Rademacher wünschte sich, jemand hätte ihm dieses Buch zusammen mit seinem Lehramtsstudium in die Hand gedrückt: ein klarer, offener, bodenständiger Bericht über das, worauf er sich einließ. Aber zuerst musste er es schreiben. Und als Minnesota-Lehrer des Jahres 2014 weiß Rademacher, wovon er spricht. It Won't Be Easy" ist weniger ein Handbuch als eine Hommage an einen unmöglichen und unglaublich lohnenden Beruf und fängt die Erfahrung des Lehrerberufs in all seiner chaotischen Pracht ein.
Das Buch folgt einem Jahr des Unterrichtens, wobei jedes Kapitel einen anderen Aspekt der Arbeit behandelt. Er nimmt kein Blatt vor den Mund (und verzichtet auf Pointen) und schreibt darüber, wie man sich in einem neuen Gebäude einrichtet, wie man sinnvolle Klassen unterrichtet, wie man die Schüler in den Mittelpunkt stellt, wie sich Ethnie, Geschlecht und Identität auf die eigene Arbeit auswirken und warum es eine gute Idee ist, eine zusätzliche Hose in der Schule zu haben. Nebenbei beantwortet er die unvermeidlichen und die unerwarteten Fragen, von der Frage, was man mit Google machen soll, bis hin zu der Frage, woran man erkennt, ob man wirklich ein schlechter Lehrer ist, und warum "Keep your head down" der schlechteste Ratschlag für einen neuen Lehrer sein könnte.
Obwohl es sich an angehende und neue Lehrer richtet, ist es gnädigerweise kurz auf Jargon und lang auf praktische Weisheit, zugänglich für jeden - Lehrer, Schüler, Eltern, Experten -, der an einem Blick hinter die Kulissen des Lehrens interessiert ist und bereit ist zu verstehen, dass es zwar keine einfachen Antworten gibt, aber dass es Macht gibt, wenn man lernt, die richtigen Fragen zu stellen.