Bewertung:

Das Buch bietet eine fesselnde Mischung aus persönlichen Geschichten und einem breiteren sozio-politischen Kontext und konzentriert sich auf die Reise einer Familie in Panama vor dem Hintergrund globaler Ereignisse. Es wird für seine fesselnde Erzählweise und seinen pädagogischen Wert gelobt.
Vorteile:Gut geschrieben aus der Ich-Perspektive, verbindet Geschichte und persönliche Geschichten auf wunderbare Weise, ist lehrreich und gleichzeitig unterhaltsam, bietet tiefe Einblicke in die lokale und globale Politik und wird von mehreren Rezensenten sehr empfohlen.
Nachteile:Keine explizite Erwähnung; allerdings könnte der Fokus auf spezifische familiäre Kämpfe Leser nicht ansprechen, die eine breitere politische Analyse ohne persönliche Erzählungen suchen.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Esperanza Speaks: Confronting a Century of Global Change in Rural Panama
Esperanza Speaks untersucht einen jahrhundertelangen Prozess des sozioökonomischen Wandels im ländlichen Panama anhand der Erfahrungen einer Frau, Esperanza Ruiz, und vier Generationen ihrer Familie. Die intime Erzählung zeigt, wie gewöhnliche Menschen durch ihre Entscheidungen und Handlungen von der Entwicklung der Geschichte betroffen sind und diese wiederum beeinflussen können.
Die Leser sehen Esperanzas Familie sowohl als Opfer als auch als Protagonisten ihrer eigenen Geschichte. Sie wurden in ländliche Armut hineingeboren und haben nur begrenzte Möglichkeiten, dennoch finden sie kleine Möglichkeiten, ihr Leben zu verbessern.
Manchmal erfolgreich, manchmal nicht, überleben sie, indem sie sich auf ihre einzige reichhaltige Ressource stützen: sich gegenseitig. Esperanza Speaks basiert auf zwanzig Feldbesuchen im Laufe von fünfzig Jahren und ist das Ergebnis der langjährigen Beschäftigung eines engagierten Anthropologen mit den Individuen einer einzigen Gemeinschaft und ein schönes Beispiel für ethnografisches Erzählen.