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Building Something Better: Environmental Crises and the Promise of Community Change
Während sich weltweit eine Reihe miteinander verbundener Krisen entfaltet - vom Klimawandel über die wachsende Ungleichheit bis hin zum Aufstieg autoritärer Regierungen -, untersuchen Sozialwissenschaftler, was geschieht und warum. Können Gemeinschaften Alternativen zu den Systemen entwickeln, die dem Planeten und den Menschen so viel Schaden zufügen?
Die Soziologinnen Stephanie A. Malin und Meghan Elizbeth Kallman zeigen in diesem übersichtlichen und leicht zugänglichen Band, wie sich Gemeinschaften angesichts von Krisen anpassen, und erklären, dass die Soziologie uns helfen kann zu verstehen, wie und warum sie diese herausfordernde Arbeit leisten. Indem sie den Neoliberalismus frontal angehen, bewirken diese Gemeinschaften große Veränderungen, indem sie distributive und regenerative Systeme schaffen, die von kapitalistischen Ansätzen abweichen. Die vorgestellten anschaulichen Fallstudien reichen von aktivistischen Wasserschützern über Hanfbauern bis hin zu Genossenschaften für erneuerbare Energien, die von indigenen Völkern und Nationen geführt werden. Neben diesen Studien üben Malin und Kallman scharfe Kritik an Kolonialismus, extraktivem Kapitalismus und Neoliberalismus und zeigen gleichzeitig, wie die eigenen disziplinären Traditionen der Soziologie mit diesen Ideologien verstrickt waren - und wie sie sich darüber hinaus entwickeln müssen.
Building Something Better zeigt, dass es möglich ist, soziale Ungleichheit und Umweltzerstörung zu bekämpfen, indem man sich weigert, so weiterzumachen wie bisher, und bietet sowohl einen Aufruf zum Handeln als auch eine Dosis Hoffnung in einer Zeit der Krise.