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Exiles on Main Street: Jewish American Writers and American Literary Culture
Wie haben Juden ihre Identität als Juden angesichts der radikalen Neuerung namens Amerika neu gestaltet? Julian Levinson untersucht die Art und Weise, wie die Auseinandersetzung mit der amerikanischen literarischen Kultur - insbesondere mit der visionären Tradition, die mit Ralph Waldo Emerson und Walt Whitman identifiziert wird - amerikanisch-jüdische Schriftsteller zu einem neuen Verständnis von sich selbst als Juden geführt hat.
Levinson erörtert Leben und Werk von Schriftstellern wie Emma Lazarus, Mary Antin, Ludwig Lewisohn, Waldo Frank, Anzia Yezierska, I. J.
Schwartz, Alfred Kazin und Irving Howe und kommt zu dem Schluss, dass ihre Interaktion mit der amerikanischen Kultur sie dazu brachte, neue und sinnvolle Wege des Jüdischseins zu improvisieren. Im Gegensatz zu der oft geäußerten Ansicht, dass die Diaspora-Erfahrung zur Assimilation führt, zeichnet Exiles on Main Street einen Bogen der Rückkehr zur jüdischen Identifikation nach und beschreibt eine vitale und kreative jüdisch-amerikanische Literaturkultur.