Bewertung:

David E. Coopers „Existenzialismus: A Reconstruction“ versucht, das existenzialistische Denken in einem kohärenten Rahmen zu rekonstruieren, indem es Einblicke in komplexe philosophische Konzepte gewährt und sich mit verschiedenen wichtigen Philosophen auseinandersetzt. Das Buch wird für seine Klarheit und Tiefe bei der Entmystifizierung des Existentialismus gelobt, aber es wird auch kritisiert, dass es zu abstrakt und jargonlastig ist, was es für Anfänger weniger zugänglich macht.
Vorteile:⬤ Ein gut geschriebener und einnehmender Stil, der komplexe existenzielle Konzepte verdeutlicht.
⬤ Synthetisiert verschiedene Stränge des existenzialistischen Denkens effektiv.
⬤ Umfassende Verweise auf wichtige existenzialistische Philosophen, die ein tieferes Verständnis ermöglichen.
⬤ Ein gutes Einführungswerk für Leser mit etwas Hintergrundwissen in Philosophie.
⬤ Stellt gängige Missverständnisse über den Existenzialismus in Frage und räumt sie aus.
⬤ Starker Anteil an philosophischem Jargon, was es für Anfänger schwierig macht.
⬤ Setzt möglicherweise Vorkenntnisse über den Existentialismus voraus, was neue Leser abschrecken kann, die sich mit dem Thema nicht auskennen.
⬤ Einige Kritiken erwähnen oberflächliche Analysen von Schlüsselthemen wie Angst und Absurdität.
⬤ Fehlende Auseinandersetzung mit existenzieller Literatur, was manche Leser als einschränkend empfinden könnten.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
Existentialism 2e
Das 1990 erstmals erschienene Buch Existentialism gilt weithin als klassischer einführender Überblick über das Thema und hat dazu beigetragen, das Interesse an der existenzialistischen Philosophie neu zu wecken.
Der Autor ordnet den Existenzialismus in die großen Traditionen der Philosophie ein und vertritt die Ansicht, dass er von den analytischen Philosophen ebenso viel Aufmerksamkeit verdient, wie er auf dem Kontinent schon immer erhalten hat.