Feen: Eine gefährliche Geschichte

Bewertung:   (4,8 von 5)

Feen: Eine gefährliche Geschichte (Richard Sugg)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch ist eine gründliche Untersuchung der Feenüberlieferung, die historische Berichte, Folklore und persönliche Begegnungen mit Feen miteinander verbindet. Es wurde für seinen fesselnden Schreibstil und den gut recherchierten Inhalt gelobt, aber einige Rezensenten bemerkten Ungereimtheiten in der Herangehensweise des Autors an Aberglauben und anekdotische Beweise.

Vorteile:

Gut geschrieben und fesselnd, mit einer Mischung aus historischen Berichten und Märchenüberlieferungen. Viele Leser schätzten die gründliche Recherche, die Lyrik der Prosa und die Einbeziehung persönlicher Erfahrungen mit Feen. Das Buch wird auch für seine Klarheit und den Verzicht auf „New-Age-Unsinn“ gelobt, wodurch es sowohl für Gläubige als auch für Skeptiker zugänglich ist.

Nachteile:

Einige Leser waren der Meinung, dass die zweite Hälfte des Buches in Aberglauben und nicht verwandte Themen abschweift, was den Lesegenuss schmälerte. Andere waren der Meinung, dass die Indizes und Verweise ohne Vorkenntnisse schwer zu verstehen seien. Es wurde auch der Wunsch geäußert, die Feenüberlieferung über die keltischen Traditionen hinaus zu erweitern.

(basierend auf 23 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Fairies: A Dangerous History

Inhalt des Buches:

Lassen Sie sich nicht von Tinkerbell und ihrem Feenstaub täuschen - die echten Feen waren gefährlich. Im späten siebzehnten Jahrhundert konnten sie die Menschen noch zu Tode erschrecken.

Kein Wunder, denn man glaubte, sie stammten von den gefallenen Engeln ab und hätten die Macht, die Welt selbst zu zerstören. Trotz ihres modernen Images als hauchdünne Spielkameraden veranlassten die Feen die Menschen, aus Angst aus ihren Häusern zu fliehen, Feenbäume und -pfade zu verehren und Kinder oder Erwachsene, die für Feenwechsler gehalten wurden, zu misshandeln oder sogar zu töten. Dieser Glaube und einige bemerkenswerte Sichtungen hielten sich teilweise bis weit ins zwanzigste Jahrhundert hinein.

Die Feen wurden oft mit Hexerei und schwarzer Magie in Verbindung gebracht und waren auch eng mit Berichten über Geister und Poltergeister verbunden. In Literatur und Kunst haben sich die Feen diesen Hauch von Gefahr bewahrt.

Von der wilden Magie des Sommernachtstraums über den dunklen Glamour von Keats bis hin zu Christina Rosettis unwahrscheinlich erotischem Gedicht „Goblin Market“ oder den von Opiumträumen inspirierten Gemälden - die amoralische Andersartigkeit der Feen stand Seite an Seite mit den neuen zarten oder feminisierten Kreationen der viktorianischen Welt. In den letzten dreißig Jahren wurde die dauerhafte Verbindung zwischen Feen und Natur von Umweltschützern und Naturschützern von Irland bis Island ausgiebig genutzt.

So wandelbar wie die Wechselbälger selbst, haben sich Feen im Laufe der Zeit gewandelt wie kein anderes übernatürliches Wesen. In diesem Buch erzählt Richard Sugg die Geschichte, wie die Feen von Terror zu Tink wurden.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781789141207
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2019
Seitenzahl:280

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