Bewertung:

Das Buch „Third Wave Feminism and Television“ ist ein Sammelband, der das zeitgenössische Fernsehen durch eine feministische Brille betrachtet und aufschlussreiche soziale Kommentare zu verschiedenen Themen liefert. Der Sammelband wurde für seine ansprechenden Aufsätze gelobt, aber auch für einige schwache Argumente und den allzu akademischen Ton kritisiert.
Vorteile:Schneller Versand, gut recherchierte Aufsätze, vielfältige Themen innerhalb des feministischen Diskurses, aufschlussreiche Analyse von Fernsehsendungen, ansprechend für ein breites akademisches Publikum.
Nachteile:Inkonsistenz in der Qualität der Aufsätze, einige Aufsätze vereinfachen komplexe Themen zu sehr, zu akademisch für Gelegenheitsleser.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Third Wave Feminism and Television: Jane Puts It in a Box
Die Sexualpolitik der Fernsehkultur ist das Thema dieses bahnbrechenden Buches - das erste, das zeigt, wie sich die feministische Fernsehforschung der dritten Welle dem Mainstream-TV nähert und es beleuchtet.
Führende Vertreter des Feminismus der dritten Welle konzentrieren sich auf innovative US-Fernsehserien wie „The Sopranos“, „Oz“, „Six Feet Under“, „The L Word“ und die Reality-TV-Show „The Bachelor“, um die Widersprüche und Wechselwirkungen zwischen Feminismus und Fernsehen näher zu beleuchten und dabei theoretische und kritische Gespräche über Medienkultur, Feminismus der dritten Welle, feministische Zuschauerschaft, Sex Wars und die Politik des visuellen Vergnügens zu führen. Das Buch bietet eine überschwängliche und zugängliche Diskussion darüber, was das Fernsehen dem heutigen feministischen Fan zu bieten hat.
Es setzt auch einen neuen Akzent für künftige Debatten, indem es sich von einem nüchternen, fast pessimistischen Trend in vielen feministischen Medienstudien abwendet, um sich mit den Wurzeln des Feminismus der dritten Welle in der Riot Grrrl-Kultur, dem sexradikalen Feminismus und dem schwarzen Feminismus zu verbinden und auch die von der Queer-Theorie bereitgestellten Erzählungen zu verfolgen, in denen das Vergnügen einen weniger umstrittenen Platz einnimmt.