Bewertung:

In den Rezensionen des Buches werden die Stärken des Buches hervorgehoben, das detaillierte Informationen und historische Zusammenhänge über das Langnasenjagdflugzeug FW 190 liefert, unterstützt durch gute Fotos und Produktionsdaten. Allerdings äußern viele Leser ihre Enttäuschung über die Übersetzungsprobleme, den Mangel an Kampfgeschichte und den Preis, was darauf hindeutet, dass das Buch möglicherweise nicht die erwartete inhaltliche Tiefe für seinen Preis bietet.
Vorteile:Gute Informationen zum D-Modellbau, hervorragende Schwarzweißfotos, gründliche Darstellung der Geschichte des Flugzeugs, verlässliche Darstellung, solide Referenz zur Produktion, gute Qualität von Einband und Papier.
Nachteile:Der hohe Preis wird durch den Inhalt nicht gerechtfertigt, Grammatikfehler in der Übersetzung, schlechter Lesefluss aufgrund von Übersetzungsproblemen, fehlende Kampfgeschichte, deutsche Leistungstabellen ohne Übersetzung, und einige Leser waren der Meinung, dass es an einer menschlichen Perspektive für die Verwendung des Flugzeugs mangelt.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Focke-Wulf FW 190 Long Nose": An Illustrated History of the FW 190 D Series"
Dieses Buch behandelt die komplette Entwicklungsgeschichte der mit Reihenmotoren ausgestatteten Varianten der Focke-Wulf Fw 190. Die erste Fw 190, die mit einem flüssigkeitsgekühlten Daimler Benz-Motor ausgestattet war, flog Anfang 1942, sechs Monate später folgte eine weitere, die von einem Jumo 213 angetrieben wurde.
Die Produktion der Fw 190 C, Fw 190 D und Ta 153 wurde durch das deutsche Luftfahrtministerium verzögert. Erst 1944, als Deutschland die Kontrolle über den Luftraum verloren hatte, ging die Fw 190 D-9, ein Interimsjäger mit dem Jumo 213 A, in Produktion. Die Fw 190 D-9 erwies sich als sofortiger Erfolg, vor allem dank eines ausgezeichneten Prototypentestprogramms unter der Leitung von Dipl.
Ing. Hans Sander.
Hans Sander. Der Typ wurde schnell bei der Luftwaffe eingesetzt, und bis Kriegsende wurden mehr als 1.700 Exemplare fertiggestellt. Von der Fw 190 D-9 gab es eine Reihe von verbesserten Varianten mit dem stärkeren Jumo 213 F-Motor und einer schwereren Bewaffnung, aber nur eine Handvoll der Versionen D-11 und D-13 wurden fertiggestellt.
Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 750 km/h hätte die Fw 190 D-12 mit dem neuen Jumo 213 EB den Höhepunkt der Fw 190-Entwicklung dargestellt. Die geplanten Fw 190 D-14 und D-15, die beide von verbesserten Versionen des Sturzkampfbombers 603 angetrieben wurden, kamen zu spät, um bei der Luftwaffe eingesetzt zu werden.