Bewertung:

Das Buch über die Focke Wulf 190A bietet eine Mischung aus ansprechenden Fotos und kurzen Texten. Es ist eine gute Ergänzung für Fans der Focke-Wulf-Reihe, lässt aber einige Leser mit dem Wunsch nach mehr Details zurück, insbesondere in Bezug auf die Kampfgeschichte und die verschiedenen von der Luftwaffe verwendeten Kennzeichen. Das Buch ist gut produziert, könnte aber diejenigen enttäuschen, die nach mehr Tiefe suchen.
Vorteile:Hochwertige Fotos und Illustrationen, aufschlussreiche Interviews mit bedeutenden Persönlichkeiten, guter Überblick über die Entwicklung des Flugzeugs und gut produziertes Glanzpapier.
Nachteile:Es fehlt eine detaillierte Kampfgeschichte und Informationen über alle verwendeten Markierungen, der Text ist kurz und schnell zu lesen, befriedigt nicht alle tieferen historischen Fragen und könnte einige eifrige Leser frustrieren.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Focke-Wulf FW 190a: An Illustrated History of the Luftwaffe's Legendary Fighter Aircraft
Dieses Buch behandelt die Entwicklungsgeschichte und Erprobung dieses Jagdflugzeugs sowie die Produktion der frühen Varianten der Fw 190 A. Ein interessanter Vergleich zwischen der Bf 109 und der Fw 190 zeigt die Stärken und Schwächen der beiden Flugzeuge auf, und authentische Berichte ehemaliger Testpiloten von Focke-Wulf und der Versuchsanstalt Rechlin dokumentieren die Leistungen des Flugzeugs.
Auch die späteren Torpedoträger- und Aufklärungsversionen der Fw 190 werden behandelt. Die Focke-Wulf Fw 190 bildete zusammen mit der Messerschmitt Bf 109 die Standardausrüstung der deutschen Jagdwaffe im Zweiten Weltkrieg und gilt heute als eines der leistungsfähigsten Jagdflugzeuge dieser Zeit. Erste Flugversuche im Jahr 1939 offenbarten eine Reihe von Mängeln, dennoch erwies sich das Grundkonzept der Fw 190 als äußerst erfolgreich.
Im Gegensatz zur Bf 109, die von einem flüssigkeitsgekühlten Drehkolbenmotor angetrieben wurde, wählte Prof. Kurt Tank für die Entwicklung der Fw 190 den BMW 801, einen luftgekühlten Sternmotor, der weniger empfindlich gegen Gefechtsschäden war.
Das Breitspurfahrwerk verlieh dem Focke-Wulf-Jäger zudem deutlich bessere Start- und Landeeigenschaften. Die Fw 190 wurde ab 1941 von Focke-Wulf und den Lizenzherstellern Fieseler, AGO und Arado in Serie gefertigt.
Sie erwies sich im Kampfeinsatz 1942 als sofortiger Erfolg und war der Spitfire in einigen Punkten überlegen. Das reich mit Fotos und Zeichnungen illustrierte Buch, von denen viele bisher noch nicht veröffentlicht wurden, bietet Flugzeugliebhabern und Modellbauern eine Fülle von Informationen und füllt eine Lücke in der Geschichte des Flugzeugbaus in Deutschland.