Bewertung:

Das Buch „Frances und Bernard“ ist ein Briefroman, der die komplexe Beziehung zwischen zwei Personen anhand ihrer Korrespondenz erforscht. Während es das literarische Klima der 1950er Jahre einfängt und einen fesselnden Blick auf die Liebe und die intellektuelle Partnerschaft bietet, fanden einige Leser die religiösen Themen überwältigend und die Charaktere nicht tiefgründig genug. Der Schreibstil wurde für seine Schönheit gelobt, aber die Meinungen über die Gesamtwirkung der Geschichte gingen weit auseinander.
Vorteile:⬤ Wunderschön geschriebene Prosa mit einnehmenden und komplexen Charakteren.
⬤ Einzigartiges Briefformat, das die Persönlichkeiten und Beziehungen der Charaktere wirkungsvoll vermittelt.
⬤ Bietet tiefe Einblicke in Themen wie Liebe, Religion und Schreiben.
⬤ Fängt das literarische Klima der 1950er Jahre wirkungsvoll ein.
⬤ Durchgehend humorvolle und ergreifende Momente.
⬤ Überwältigende religiöse Themen, die nach Meinung einiger Leser die Erzählung dominieren.
⬤ Die Charaktere fanden nicht bei allen Lesern Anklang, was zu Gefühlen der Distanzierung führte.
⬤ Einige empfanden das Ende als abrupt und unbefriedigend.
⬤ Das Tempo und die Entwicklung der Geschichte mögen nicht das Interesse aller Leser wecken.
⬤ Einige Kritiken wiesen darauf hin, dass den Briefen die poetische Qualität fehlte, die man von einem Briefroman erwartet.
(basierend auf 67 Leserbewertungen)
Frances and Bernard
Frances und Bernard treffen sich im Sommer 1957. Danach schreibt er ihr einen Brief.
Bald sind sie in die Art von schneller, tiefer Freundschaft eingetaucht, die den Verlauf unseres Lebens verändern kann. Sie finden ihren Weg nach New York und für ein paar turbulente Jahre auch zueinander. Die Stadt ist ein Wunderland für junge Menschen mit Träumen: beengte Küchen im West Village, Partys mit scharfsinnigen und glamourösen Menschen, Taxis, die einen überall hinbringen können, lange Gespräche am Hudson, während über ihnen die Lichter des Empire State Building aufblinken.
Inspiriert durch das Leben von Flannery O'Connor und Robert Lowell, stellen sich Frances und Bernard anhand neuer Figuren mit ganz eigenem Charme vor, was sonst noch hätte passieren können. Können wir in der Großartigkeit des Falls einen anderen Menschen so sehr lieben, dass wir unsere Träume verlieren? Frances und Bernard ist eine Hommage an die Kraft der Freundschaft und an die Menschen, die uns helfen zu entdecken, wer wir sind.