Bewertung:

Das Buch schildert die sich entwickelnde Freundschaft zwischen zwei Frauen, Charlotte und Rose, vor dem Hintergrund des New York der 1990er Jahre. Während die Prosa für ihre Schönheit und emotionale Tiefe gelobt wird, finden einige Leser die Figuren unsympathisch und die Erzählung mäandernd, besonders in der zweiten Hälfte. Insgesamt ruft das Buch heftige Reaktionen hervor: Einige halten es für literarisch brillant, während andere meinen, es fehle ihm an inhaltlicher Ausrichtung.
Vorteile:⬤ Wunderschöne Prosa
⬤ emotional intensiv
⬤ starke Darstellung von Freundschaft und Charakterentwicklung
⬤ fängt die Atmosphäre von New York City in den 1990er Jahren gut ein
⬤ einige Leser fanden es eine Freude zu lesen und lobten den Schreibstil.
⬤ Mäandernde Erzählung mit einem Mangel an Handlung
⬤ unsympathische Charaktere
⬤ die zweite Hälfte des Buches wird als langweilig oder anders geschrieben angesehen
⬤ einige Leser hielten es für überbewertet oder hatten keinen klaren Punkt.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
Girls They Write Songs about
"(Eine) glitzernde... Liebesgeschichte über zwei Freunde, aber (auch) etwas Düsteres."--Molly Young, The New York Times
Eine Power-Ballade auf die weibliche Freundschaft, Girls They Write Songs About ist ein mitreißender, suchender Roman über die Bande, die uns mehr prägen als jede Liebesbeziehung.
Wir zogen nach New York, um ungestört und unkontrolliert zu sein. Und was haben wir gewollt?
New York, 1997. Während die düsteren Ecken der Stadt in etwas Sicheres und Glänzendes geglättet werden, treffen sich zwei aufstrebende Schriftsteller bei einem Musikmagazin. Rose - forsch und selbstbeherrscht - ist eine feste Autorin. Charlotte - zögerlich, buchhalterisch - ist Redakteurin. Erst misstrauisch, dann langsam bewundernd, erkennen sie ineinander einen unstillbaren und bisher unerreichten Ehrgeiz. Schon bald sind sie unzertrennlich, und es entwickelt sich eine Freundschaft, die jeden Tag zu einem Abenteuer macht und den Glauben daran wachsen lässt, dass man natürlich auch außergewöhnliche Dinge erreichen kann.
Gemeinsam finden Charlotte und Rose die Liebe und verlieren sie.
Sie stoßen an ihre Grenzen und stolpern.
Sie treffen Entscheidungen und leben über sie hinaus. Sie sagen zueinander: "Verlass mich nie." Das ist ihr Lieblingswitz, aber sie wissen, dass sie nie etwas Wahreres sagen könnten. Doch dann gerät der gleichmäßige Rhythmus ihrer Schwesternschaft aus dem Takt. Sie haben so viel gemeinsam durchgestanden - Ehe, Mutterschaft, Scheidung, berufliche Erfolge und Katastrophen, eine Million kleiner, aber notwendiger Entscheidungen. Was wird es bedeuten, wenn sie das gemeinsame Träumen aufgeben müssen? Wenn die Freundschaft, die sie einst zum Singen brachte, sie jetzt zum Schweigen bringt? Und selbst wenn sie sich mit dem Leben, für das sie sich entschieden haben, versöhnen können, können sie sich dann mit dem versöhnen, für das sie sich nicht entschieden haben?
Carlene Bauers Girls They Write Songs About ist ebenso intelligent und komisch wie herrlich überschwänglich und verwandelt eine zeitlose Geschichte in eine pulsierende, aufrüttelnde, klarsichtige Geschichte zweier Frauen, die sich mit dem Verlust der Freundschaft auseinandersetzen, die sie geprägt hat, und mit den unzähligen Frauen, die sie kennengelernt haben und die sie zu dem gemacht haben, was sie sind.