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French Music and Jazz in Conversation: From Debussy to Brubeck
Französische Konzertmusik und Jazz standen in der Zeit von 1900 bis 65 oft in einem besonderen kreativen Austausch.
Französische Komponisten der Moderne waren in der Zwischenkriegszeit besonders empfänglich für den frühen afroamerikanischen Jazz, und amerikanische Jazzmusiker, insbesondere diejenigen, die sich in den 1950er und frühen 1960er Jahren mit modalem Jazz beschäftigten, zeigten eine ausgeprägte Affinität zum französischen musikalischen Impressionismus. Doch trotz des allgemeinen, wenn auch umstrittenen Interesses an der kulturellen Wechselwirkung zwischen klassischer Musik und Jazz haben sich nur wenige Autoren eingehend mit der spezifischen Beziehung zwischen französischer Musik und Jazz befasst.
In diesem Buch stellt Deborah Mawer dieses musikalische Zusammenspiel in seinen historisch-kulturellen und kritisch-analytischen Kontext und bietet eine detaillierte und dennoch zugängliche Darstellung sowohl der französischen als auch der amerikanischen Perspektive. Indem sie Intertextualität mit präziseren Anleihetechniken verbindet, präsentiert Mawer Fallstudien zu den musikalischen Interaktionen einer breiten Palette von Komponisten und Interpreten, darunter Debussy, Satie, Milhaud, Ravel, Jack Hylton, George Russell, Bill Evans und Dave Brubeck".