Bewertung:

Das Buch „Die Fratricides“ von Nikos Kazantzakis ist eine tiefgründige Erkundung eines griechischen Dorfes während des griechischen Bürgerkriegs, in der Themen wie Unterdrückung, menschlicher Kampf und die Konflikte zwischen Kommunismus und Nationalismus dargestellt werden. Während das Buch für seine reichhaltige Charakterentwicklung und seinen aufschlussreichen Kommentar zum Glauben und zur menschlichen Natur gelobt wird, empfinden einige Leser das Ende als abrupt und den Ton als düster.
Vorteile:⬤ Nachdenkliche und gut geschriebene Erzählung, die die Komplexität der Konflikte des 20. Jahrhunderts einfängt.
⬤ Reichhaltige Charakterentwicklung und lebendige Beschreibungen des Dorflebens.
⬤ Bietet tiefe Einblicke in die griechische Geschichte und Kultur und ist damit eine Pflichtlektüre für alle, die sich für dieses Thema interessieren.
⬤ Bietet eine einzigartige Perspektive auf die Konflikte des Glaubens und der menschlichen Zerbrechlichkeit.
⬤ Fesselt die Leser mit seiner Mischung aus tragischen und humorvollen Elementen.
⬤ Das plötzliche und potenziell nihilistische Ende mag nicht bei allen Lesern Anklang finden.
⬤ Einige könnten den Roman aufgrund seiner tiefgründigen kulturellen Bezüge und Nuancen, die für diejenigen, die mit der griechischen Geschichte nicht vertraut sind, verloren gehen könnten, als Herausforderung empfinden.
⬤ Die deprimierenden Themen und düsteren Aussichten könnten Leser abschrecken, die eine leichtere oder erbaulichere Geschichte suchen.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Der Fratricides handelt von den internen Unruhen in einem Dorf im Epirus während des griechischen Bürgerkriegs Ende der 1940er Jahre.
Viele der Dorfbewohner, darunter Hauptmann Drakos, der Sohn des örtlichen Priesters Vater Yanaros, haben sich in die Berge zurückgezogen und sich den kommunistischen Rebellen angeschlossen.