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Women in Western Political Thought
In dieser bahnbrechenden Studie über die Werke von Platon, Aristoteles, Rousseau und Mill wendet sich Susan Moller Okin der Tradition der politischen Philosophie zu, die die westliche Kultur und ihre Institutionen durchdringt, um zu verstehen, warum die Kluft zwischen formaler und tatsächlicher Gleichstellung der Geschlechter fortbesteht.
Unser philosophisches Erbe, so argumentiert Okin, beruht weitgehend auf der Annahme der natürlichen Ungleichheit der Geschlechter. Frauen können in der politischen Theorie nur dann als gleichberechtigt betrachtet werden, wenn ihre tief verwurzelten Annahmen über die traditionelle Familie, ihre Geschlechterrollen und ihre Beziehung zur weiteren Welt der politischen Gesellschaft in Frage gestellt werden.
Solange diese Einstellung unsere Institutionen und unser Verhalten durchdringt, hat die formale Gleichstellung der Frauen keine Chance, zu einer substantiellen zu werden.