Bewertung:

Das Buch „Fürchte nichts Böses“ von Natan Sharansky dokumentiert seine erschütternden Erfahrungen als politischer Gefangener in der Sowjetunion und zeigt seinen bemerkenswerten Mut, seine Integrität und seinen Glauben während der jahrelangen Inhaftierung und Verhöre durch den KGB. Durch persönliche Anekdoten und Reflexionen über seine Zeit unter schrecklichen Bedingungen hebt Sharansky die Themen Widerstandskraft, Familie und die geistige Nahrung hervor, die er in den Psalmen fand. Die Erzählung zieht Vergleiche zu anderen literarischen Werken, und die Leser finden sie sowohl bewegend als auch teilweise humorvoll.
Vorteile:⬤ Inspirierender Bericht über persönlichen Mut und Integrität im Angesicht von Unterdrückung.
⬤ Lebendige Beschreibungen, die den Leser emotional ansprechen.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der sowohl Humor als auch tiefe Reflexionen enthält.
⬤ Gibt einen Einblick in das sowjetische Strafsystem und die Art der politischen Gefangenschaft.
⬤ Die Verwendung von Psalmen als Mittel zur geistigen Stärkung ist besonders überzeugend.
⬤ Einige Leser finden die Wortgewandtheit des Autors manchmal ermüdend.
⬤ Es gibt Kritik an der Schilderung bestimmter Ereignisse und an Sharanskys Darstellung, was zu unterschiedlichen Meinungen über seine Erfahrungen führt.
⬤ Teile des Buches könnten für diejenigen, die mit der sowjetischen Geschichte oder Kultur nicht vertraut sind, eine Herausforderung darstellen.
(basierend auf 60 Leserbewertungen)
Fear No Evil
Temperamentvoll und intellektuell ist Natan Sharansky ein Mann, der vielen von uns sehr ähnlich ist - was diesen Bericht über seine Verhaftung aus politischen Gründen, seinen Prozess und seine zehnjährige Inhaftierung im Orwellschen Universum des sowjetischen Gulags besonders lebendig und mitreißend macht. Seit der Erstveröffentlichung von Fear No Evil im Jahr 1988 ist die sowjetische Regierung, die Scharanski inhaftiert hatte, zusammengebrochen.
Scharanski ist zu einer wichtigen nationalen Führungspersönlichkeit in Israel geworden - und dient als Israels diplomatischer Verbindungsmann zur ehemaligen Sowjetunion! Der Leiter des Jerusalemer Büros der New York Times, Serge Schmemann, reflektiert in einer neuen Einleitung zu dieser Ausgabe über diese monumentalen Ereignisse und über Scharanskys außergewöhnliches Leben in den Jahrzehnten seit seiner Verhaftung. Doch die Wahrheiten, die Sharansky in seiner Gefängniszelle lernte und in diesem Buch darlegt, sind von zeitloser Bedeutung, solange Herrscher irgendwo auf der Welt noch ihre eigenen Völker unterdrücken.
Jedem, der sich für die Menschenrechte interessiert - und jedem, der die Unverwüstlichkeit des menschlichen Geistes zu schätzen weiß -, zeigt er, mit welchen Waffen die Machtlosen die Mächtigen demütigen können: körperlicher Mut, ein unermüdlicher Sinn für Humor, eine blühende Fantasie und die Überzeugung: Nichts, was sie tun, kann mich demütigen. Ich allein kann mich selbst demütigen.