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Justice as a Virtue: A Thomistic Perspective
„Aquin“, sagt Jean Porter, ‚versteht Gerechtigkeit richtig‘.
In diesem Buch zeigt sie, dass Aquin uns eine schlüssige und erhellende Darstellung der Gerechtigkeit als einer persönlichen Tugend und nicht als einer Tugend sozialer Institutionen bietet, wie John Rawls und seine Gesprächspartner sie beschrieben haben - und wie die meisten Menschen sie heute sehen. Porter präsentiert eine durchdachte Interpretation von Aquins Darstellung der komplexen Tugend der Gerechtigkeit, wie sie in der Summa theologiae dargelegt ist, und konzentriert sich dabei auf seine Kernaussage, dass Gerechtigkeit eine Vollkommenheit des Willens ist.
Aufbauend auf ihrer Interpretation von Aquins Ausführungen zur Gerechtigkeit entwickelt Porter auch eine konstruktive Erweiterung seines Werks, indem sie wichtige Aspekte von Aquins Ansichten beleuchtet und Spannungen in seinem Denken auflöst, um zeitgenössische Implikationen seiner Darstellung der Gerechtigkeit herauszuarbeiten, die er nicht vorausgesehen haben kann.