Bewertung:

Das Buch bietet eine faszinierende und detaillierte Erforschung aztekischer und mixtekischer Illustrationen, die Einblicke in präkolumbianische grafische Dokumente gewährt. Es wird als eine wissenschaftliche Quelle beschrieben, die zwar reich an Details ist, aber aufgrund ihres langsamen Tempos und ihrer Komplexität nicht unbedingt für Gelegenheitsleser geeignet ist. Einige Leser schätzen den Hintergrundkontext, den es bietet, während andere es aufgrund der ungewohnten Terminologie als Herausforderung empfinden.
Vorteile:Faszinierende Beschreibungen, großartige wissenschaftliche Quelle, maßgeblicher Überblick über mesoamerikanische Dokumente, unschätzbarer Hintergrundkontext, nützlich für visuell Lernende.
Nachteile:Langsame Lektüre, langatmig und manchmal langatmig, schwierig, relevante Illustrationen zu finden, kann für Gelegenheitsleser eine Herausforderung sein, einige unnötige Inhalte wie ein herablassender Leitfaden für Grafikdesign.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Stories in Red and Black: Pictorial Histories of the Aztecs and Mixtecs
Gewinner des Arvey-Preises, Vereinigung für lateinamerikanische Kunst, 2001. Honorable Mention, Honorable Mention, George Wittenborn Memorial Book Award, Art Libraries Society of North America, 2001 Die Azteken und Mixteken des alten Mexiko hielten ihre Geschichte in Bildern fest, die auf Haut, Papier und Stoff gemalt waren.
Die Tradition der Geschichtsmalerei wurde auch nach der spanischen Eroberung fortgesetzt, da die Spanier die Bildgeschichten als gültige Aufzeichnungen der Vergangenheit akzeptierten. Fünf präkolumbianische und etwa 150 frühe koloniale Bildgeschichten sind heute noch erhalten. Dieses reich illustrierte Buch bietet die erste umfassende Analyse der mexikanischen gemalten Geschichte als intellektuelles, dokumentarisches und bildliches Genre.
Elizabeth Hill Boone untersucht, wie die mexikanischen Historiker ihre Vergangenheit konzeptualisierten und malten, und stellt die wichtigsten bildlichen Aufzeichnungen vor: die aztekischen Annalen und kartografischen Geschichten sowie die mixtekischen Siebdrucke und Lienzos. Boone konzentriert sich bei ihrer Analyse auf die Art der Geschichten, die in den Historien erzählt werden, und darauf, wie die Manuskripte diese Erzählungen bildlich verschlüsseln, organisieren und bewahren.
Diese doppelte Untersuchung erweitert unser Verständnis davon, wie die Mexikaner vor der Eroberung die piktografische Geschichte für politische und soziale Zwecke nutzten. Sie zeigt auch, wie grafische Schriftsysteme eine allgemein verständliche visuelle "Sprache" schufen, die über ethnische und sprachliche Grenzen hinweg effektiv kommunizierte.