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Stories from the Street: A Theology of Homelessness
Geschichten von der Straße ist eine theologische Untersuchung von Interviews mit Männern und Frauen, die im Laufe ihres Lebens Obdachlosigkeit erlebt haben. Im Rahmen einer Theologie der Geschichte und einer Theologie der Befreiung legt Nixon nahe, dass die Geschichte nicht nur ein Mittel zur Verwandlung des Menschen ist, sondern auch eines der von Gott gewählten Mittel, um Veränderungen zu bewirken.
Kurzbiografien von zwölf Personen werden unter anderem zu folgenden Themen untersucht: Gesundheits- und Beziehungskrisen, Selbstverletzung und Selbstmord, Wut und Schmerz, Gott und die Bibel. Dieses Buch erweitert die bestehende Literatur zur kontextuellen Theologie und bietet einen alternativen Schwerpunkt zu einer kirchlich geprägten Mission, indem es sich mit und für eine sehr marginale Gruppe einsetzt und zeigt, dass die Kirche aus ihren Erfahrungen viel lernen kann. Die Kirchen werden als aktiv in der Seelsorge wahrgenommen, zögern aber, tiefer gehende Fragen zu stellen, warum Obdachlosigkeit überhaupt existiert.
Eine Theologie der Obdachlosigkeit suggeriert nicht nur einen Gott der Obdachlosen, sondern einen obdachlosen Gott, der Geschichten erzählt und Hoffnung gibt. Indem er sich mit den gegenwärtigen politischen und kulturellen Debatten über Armut, Wohnungsbau und öffentliche Ausgaben auseinandersetzt, legt Nixon eine einzigartige theologische Erkundung von Obdachlosen, Leid, Hoffnung und dem menschlichen Dasein vor.