Bewertung:

Janet Abbates Buch „Recoding Gender“ (2012) bietet eine aufschlussreiche Analyse der entscheidenden Rolle von Frauen im Bereich der Informatik und der Herausforderungen, mit denen sie in der Vergangenheit konfrontiert waren. Es hebt sowohl explizite als auch subtile Hindernisse für die Beteiligung von Frauen hervor und deckt wichtige Aspekte der Geschichte der Informatik ab, was es für Leser aus verschiedenen Disziplinen wertvoll macht.
Vorteile:Das Buch ist aufschlussreich, leicht zugänglich und enthält wichtige historische Informationen über den Beitrag von Frauen zur Informatik. Es ist eine wertvolle Quelle für eine Reihe von Disziplinen wie STS, Informatik und Wirtschaft. Es wird auch für seine gründliche Erforschung der Geschlechterdynamik in der frühen Computertechnik gelobt.
Nachteile:In den Rezensionen werden keine besonderen Nachteile oder Nachteile des Buches erwähnt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Recoding Gender: Women's Changing Participation in Computing
The untold history of women and computing: how pioneering women succeeded in a field shaped by gender biases.
Heute haben Frauen einen relativ geringen Anteil an Informatikabschlüssen und besetzen verhältnismäßig wenige Stellen im Bereich der technischen Informatik. Gleichzeitig scheint das Stereotyp des männlichen "Computerfreaks" in der Populärkultur allgegenwärtig zu sein. Nur wenige Menschen wissen, dass Frauen in den ersten Jahrzehnten der Informatik sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Großbritannien eine bedeutende Rolle spielten. In der Tat galt das Programmieren in den Nachkriegsjahren als Frauenarbeit (vielleicht im Gegensatz zu der eher männlichen Aufgabe, die Computer selbst zu bauen). In Recoding Gender erforscht Janet Abbate die unerzählte Geschichte der Frauen in der Informatik und der Programmierung vom Zweiten Weltkrieg bis ins späte zwanzigste Jahrhundert. Jahrhundert. Sie zeigt auf, wie das Geschlecht die Kultur der Informatik geprägt hat, und bietet eine wertvolle historische Perspektive für die heutigen Sorgen über die Unterrepräsentation von Frauen in diesem Bereich.
Abbate beschreibt die Erfahrungen von Frauen, die mit den ersten elektronischen Digitalrechnern gearbeitet haben: Colossus, der Codebreaking-Computer aus dem Krieg in Bletchley Park bei London, und der amerikanische ENIAC, der für ballistische Berechnungen entwickelt wurde. Sie untersucht die Methoden zur Rekrutierung von Programmierern in der Nachkriegszeit und die Neudefinition des Programmierens in den 1960er Jahren als das männlichere "Software Engineering". Sie beschreibt die sozialen und geschäftlichen Innovationen von zwei frühen Softwareunternehmerinnen, Elsie Shutt und Stephanie Shirley.
Und sie untersucht die Karrierewege von Frauen in der akademischen Informatik.
Abbates Bericht über die mutigen und kreativen Strategien von Frauen, die die Computerarbeit liebten, sich darin auszeichneten und erfolgreiche Karrieren machten, wird all jene inspirieren, die sich für eine Veränderung der geschlechtsspezifischen Computerkultur einsetzen.