Bewertung:

Das Buch ist Pflichtlektüre für viele akademische Kurse, insbesondere für die Lehrplangestaltung. Es wird für seine Organisation, seine Nützlichkeit für die Lehrplanentwicklung und seine aktuellen Informationen gelobt, aber auch kritisiert, weil es dicht und oft langweilig ist, was es für diejenigen, die nicht speziell im Bildungsbereich tätig sind, zu einer schwierigen Lektüre macht.
Vorteile:Gut strukturiert, aktueller Inhalt, wertvoll für Akademiker und Administratoren, praktische Informationen zur Lehrplangestaltung, enthält hilfreiche Diagramme und Tabellen, gute Qualität und schneller Versand für physische Exemplare.
Nachteile:Schwierig und trocken zu lesen, lange Kapitel, kann zu viel Fachjargon enthalten, der diejenigen, die nicht aus dem Bildungsbereich kommen, abschrecken könnte, kann manchmal ermüdend und langweilig sein.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
Shaping the College Curriculum: Academic Plans in Context
Shaping the College Curriculum konzentriert sich auf die Lehrplanentwicklung als wichtigen Entscheidungsprozess an Hochschulen und Universitäten. Die Autoren definieren Curriculum als einen akademischen Plan, der in einem historischen, sozialen und politischen Kontext entwickelt wird. Sie identifizieren acht curriculare Elemente, die - absichtlich oder unabsichtlich - bei der Entwicklung aller College-Kurse und -Programme berücksichtigt werden. Indem sie die Interaktion dieser Elemente im Kontext untersuchen, verwenden sie das Modell des akademischen Plans, um die Prozesse der Kurs- und Programmplanung zu verdeutlichen und Lehrende und Administratoren in die Lage zu versetzen, entscheidende Fragen zur Verbesserung der Lehre und zur Optimierung des studentischen Lernens zu stellen.
In dieser überarbeiteten Ausgabe liegt der Schwerpunkt weiterhin auf forschungsbasierten Bildungspraktiken. Die neue Ausgabe konsolidiert und fokussiert die Diskussion über institutionelle und soziokulturelle Faktoren, die curriculare Entscheidungen beeinflussen. Alle Kapitel wurden mit den neuesten Forschungsergebnissen aktualisiert, die für die Leitung von Lehrplänen, die Akkreditierung, die Bewertung und den Einfluss akademischer Bereiche relevant sind, während sich zwei neue Kapitel direkt auf die Lernforschung und ihre Auswirkungen auf die Unterrichtspraxis konzentrieren. Ein neues Kapitel, das sich auf die Forschung zum organisatorischen Wandel stützt, bietet praktische Anleitungen zur Unterstützung von Fakultätsmitgliedern und Verwaltungsmitarbeitern, die mit umfassenden Programmverbesserungen beschäftigt sind. Dieser überarbeitete Band, der zwar gestrafft, aber dennoch umfassend und detailliert ist, wird weiterhin als unschätzbare Ressource für Einzelpersonen und Gruppen dienen, deren Arbeit die Planung, Gestaltung, Durchführung, Bewertung und Untersuchung von Lehrplänen in der Hochschulbildung umfasst.
"Dies ist ein außergewöhnliches Buch, das kein bestimmtes Curriculum oder eine bestimmte Struktur anbietet, sondern einen umfassenden Ansatz, um über das Curriculum nachzudenken, um sicherzustellen, dass wichtige Überlegungen bei seiner Überarbeitung oder Entwicklung nicht übersehen werden, und um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass die Studierenden so lernen und sich so entwickeln, wie die Institutionen es sich erhoffen. Das Buch bringt Kohärenz und Intention in einen normalerweise unstrukturierten, zufälligen und nur teilweise rationalen Prozess, der mehr von Überzeugungen als von empirisch fundierten, substanziellen Informationen geleitet ist. Lattuca und Stark stellen ihr Material so dar, dass es auf allen Planungsebenen (Kurs, Programm, Abteilung und Institution), in allen lokalen Umgebungen und akademischen Disziplinen zugänglich und anwendbar ist. Es ist eine bewundernswerte und informative Verbindung von Wissenschaft und Praxis, und ein aufschlussreicher Leitfaden für beide. Jeder, der sich ernsthaft Gedanken darüber macht, wie wir unsere Hochschulen und Universitäten pädagogisch effektiver gestalten können, sollte dieses Buch lesen".
-- Patrick T. Terenzini, angesehener Professor und leitender Wissenschaftler, Center for the Study of Higher Education, The Pennsylvania State University.